Staatsschutz ermittelt:

Nächtliche Attacke: Nazi-Symbole in Röbel

Jetzt also auch Röbel: In der Nacht zu Donnerstag haben unbekannte Täter im Bereich Töpferwall Hakenkreuze an Häuser und Autos geschmiert. Die Kriminalpolizei sucht jetzt dringend Zeugen.

Polizei und Staatsschutz suchen nach den Verursachern der Nazi-Schmierereien.
Roland Weihrauch Polizei und Staatsschutz suchen nach den Verursachern der Nazi-Schmierereien.

Sah es über Wochen und Monate so aus, als würde sich das Beschmieren und Besprühen von Gebäuden mit Hakenkreuzen und anderen verfassungswidrigen Kennzeichen auf die Stadt Waren beschränken, haben sich Unbekannte nun in Röbel ausgetobt. Eine Hauswand sowie die Türen der Sanitäranlagen eines Gaststättengebäudes wurden laut Kripo mit Hakenkreuzen und anderen Schriftzügen beschmiert. Zusätzlich beschädigten die Täter zwei Werbeschilder ortsansässiger Firmen und mehrere Objekte am Busbahnhof. Auch ein dort abgestellter Pkw wurde besprüht. Alle Schriftzüge und Symbole waren mit einem blauen Stift aufgetragen worden.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Recherchen müssen die Schmierereien zwischen Mittwochabend, 21 Uhr, und Donnerstagmorgen, 7.10 Uhr, stattgefunden haben.

Um die Täter zu ermitteln, bittet der Staatsschutz um Unterstützung aus der Bevölkerung. Wer rund um den Tatort am Töpferwall in Röbel zum genannten Zeitraum verdächtige Personen beobachtet hat, sollte sich umgehend mit der Einsatzleitstelle in Neubrandenburg (Telefon: 0395/5582-2224), der Internetwache der Landespolizei (www.polizei.mvnet.de) oder aber jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung setzen.

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