:

Neues Hafenquartier muss kleiner geplant werden

Nach der Planung ist vor der Planung: Für das Hafenareal muss eine neue Variante beschlossen werden – weil plötzlich vieles anders ist.

Geplant ist, dass die Garagen Anfang 2018 weichen.
Nadine Schuldt Geplant ist, dass die Garagen Anfang 2018 weichen.

Der Beschluss zur neuen Gestaltung des alten Garagenstandortes am Röbeler Hafen, der eigentlich schon Ende Dezember 2016 beschlossen wurde, ist hinfällig. Laut Vermessung sei die Fläche kleiner als gedacht. Zudem sei der Boden laut Gutachten teilweise nicht tragfähig, teilte Bauamtsleiter Reiko Tulke im Stadtentwicklungsausschuss mit.

Die Konsequenz: Eine neue Gestaltung musste diskutiert werden. Etwas kleiner, weniger luftig, die Einkaufsmärkte leicht versetzt. Auch der Verlauf der Straße werde abweichen. Damit überhaupt gebaut werden kann, müsse der Baugrund zudem verdichtet werden. Ein Abfallgutachten habe zudem ergeben, dass der Boden teilweise belastet sei und ausgewechselt werden müsse, ergänzt Röbels Bürgermeister Andreas Sprick.

Der Ausschussvorsitzende Detlef Wolter gehe davon aus, dass die Garagenbesitzer Ende Juni ihre Kündigung erhalten und der Abriss Anfang 2018 erfolge. Die Mitglieder stimmten mit einer Gegenstimme für den Beschluss.