Land Fleesensee:

Nobel-Ferienanlage offiziell in neuer Hand

Fast zwei Jahre währten die Verhandlungen zum notwendigen Verkauf des Land Fleesensee. Unterschriften unter einen Notarvertrag haben nun einen Schlussstrich darunter gezogen.

Die nun auch offiziell neuen Eigentümer des Urlauber-Ressorts in Göhren-Lebbin wollen bis 2016 kräftig investieren.
Thomas Beigang Die nun auch offiziell neuen Eigentümer des Urlauber-Ressorts in Göhren-Lebbin wollen bis 2016 kräftig investieren.

Jetzt ist alles auch notariell in Tüten und Papier: Die gerade frisch gegründete Fleesensee Holding GmbH ist neue Eigentümerin des Land Fleesensee in Göhren-Lebbin bei Malchow. Entsprechende Verträge wurden jetzt bei einem Notar in Berlin unterschrieben. Das bestätigte Thomas Döber-Rüther, Geschäftsführer der Land Fleesensee Service Gesellschaft, einer Tochter der neuen Fleesensee-Holding, auf Nordkurier-Nachfrage.

Die Fleesensee Holding gehört zu 55 Prozent der Lindner Investment Management (LIM) und zu 45 Prozent dem Versorgungswerk der Zahnärzte Berlin-Brandenburg-Bremen. Die neuen Eigentümer hatten angekündigt, bis zum Jahr 2016 zehn Millionen Euro in das Land Fleesensee zu investieren – unter anderem in Zimmer, Restaurants und in die Wellness-Bereiche. "Ich gehe davon aus, dass nach den Weihnachtsferien mit diesen Investitionen begonnen wird", so Döbber-Rüther weiter, der auch weiter für das operative Geschäft im Land Fleesensee verantwortlich sein wird.

Arbeitsplätze sollen nicht in Gefahr sein

Im August 2011 wurden Finanzprobleme im Land Fleesensee öffentlich: Kredite, die 1998 für das Land Fleesensee in der Schweiz aufgenommen wurden, litten unter dem  Kursverlust des Euro gegenüber dem Schweizer Franken. Trotz Schuldenabbaus blieb die Darlehenshöhe fast unverändert, so dass sich die nun ehemaligen Gesellschafter zum Verkauf entschlossen hatten.

"Natürlich haben sich viele unsere Gäste für die Verkaufsverhandlungen interessiert, aber das alltägliche Geschäft in den verschiedenen Resorts war davon nicht betroffen", so Döbber-Rüther. Auf einer Mitarbeiterversammlung hätten die neuen Eigentümer deutlich gemacht, dass die Arbeitsplätze im Land Fleesensee nicht gefährdet seien. "Das ist eine ganz wichtige Nachricht, denn immerhin ist das Land Fleesensee mit 450 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Region", so Döbber-Rüther.

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