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Nordkurier-Leser besuchen Müritzfischer

Für unsere Abonnenten gab es einen ganz besonderen Leckerbissen im wahrsten Sinne des Wortes. Bei einem Blick hinter die Kulissen der Müritzfischer konnten die Besucher nicht nur alles über den Betrieb erfahren, sondern auch ihre Geschmacksnerven testen.

Sebastian Paetsch erklärt den Besuchern, wie der Fisch ins Netz gelangt und von dort auf den Teller.
Vera Odilia Nick Sebastian Paetsch erklärt den Besuchern, wie der Fisch ins Netz gelangt und von dort auf den Teller.

Grätenschneider und Filetieren - zwei Begriffe, mit denen nur Fischkenner etwas zu tun haben. Genau diese meldeten sich beim Nordkurier, um einen Blick hinter die Kulissen der Müritzfischer zu erhaschen. Zwei Stunden lang führte Gastgeber Sebastian Paetsch die Leser durch den Fischerhof Waren-Eldenburg und ließ es sich nicht nehmen, dem Publikum ein paar gefangene Prachtexemplare zu präsentieren.

Auch wenn Kenner vor Ort waren, fing Paetsch dort an zu erzählen, wo der Fisch im Netz gefangen wird. Die weiteren Produktionsschritte, also vom Netz ins Fischerhaus über die Lagerhalle bis zur Räucherei und dann in die Ladentheke vor Ort, wurden den Lesern durch die Führung nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch näher gebracht.

„13 Jahre habe ich den Beruf des Hochseefischers ausgeübt und trotzdem wollte ich mir diesen Rundgang nicht nehmen lassen – zudem er mir auch noch sehr gut gefallen hat“, so Karl-Heinz Gubick. Der 71-jährige Hobbyfilmer hielt den Rundgang mit seiner Videokamera fest. Der jüngste Besucher war der zwölfjährige Tom Kaluzny. Mit seiner Oma als Unterstützung wollte der Hobbyangler allen Fragen nachgehen, die er zu der Führung mitgebracht hatte: „Wenn ich neben der Schule Zeit finde, angle ich sehr gerne. Ich habe mich total gefreut, da ich unbedingt wissen möchte, ob ich in meinem Alter hier schon angeln darf und was ein Angelschein kosten würde.“

Die 63-jährige Christa Grusdat resümierte: „Man hat viel Neues lernen können und mein Blick auf einige Dinge hat sich durch die Führung ein wenig geändert. Beispielsweise war mir nicht bewusst, dass die Fischerei den Tourismus und den Angelverleih fürs Überleben braucht“. Genau dies sei sehr wichtig, so Sebastian Paetsch: „Bei uns kann man Fische aus aller Welt bekommen. Wenn Kunden sich eine besondere Art wünschen, besorgen wir diese. Schließlich können wir nicht alleine von dem Verkauf heimischer Ware leben“.Die Müritzfischer bieten auch allerhand für Urlauber an, zum Beispiel Ferienwohnungen.

 

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