Zähfließender Verkehr auf der A 19:

Osterverkehr macht Malchow zu schaffen

Auf der Autobahn A 19 ist fast so viel los wie im Sommer. Eine Baustelle und starker Rückreiseverkehr von der Ostsee brachten schon am Ostermontag-Morgen fast fünf Kilometer Stau mit sich.

Zähfließender Verkehr: Auf der A 19 reisten nun viele Touristen von der Ostsee zurück in den Brandenburger und Berliner Raum.
Nadine Schuldt Zähfließender Verkehr: Auf der A 19 reisten nun viele Touristen von der Ostsee zurück in den Brandenburger und Berliner Raum.

Die Rückreisewelle von der Ostsee gen Berlin machte sich am Ostermontag schon am frühen Mittag auf der A 19 bemerkbar. Kurz vor der Petersdorfer Brücke bildete sich zur Anschlussstelle Malchow ein Rückstau von viereinhalb Kilometer. Wie die Polizei mitteilt, lief der Verkehr dort größtenteils stockend ab. Nur ganz kurz vor der Baustelle gab es richtigen Stau, ging es kaum vorwärts, so die Beamten.

Schuld an dem zähen Verkehr sind die Bauarbeiten auf der Petersdorfer Brücke. Die ist nur einspurig mit 40 Stundenkilometer befahrbar. Um dort entlang zu kommen, müssen sich Autofahrer zuvor im Reißverschluss-Verfahren in eine Fahrspur einfädeln. Weil sich aber ab und zu einige Leute zu früh in eine Lücke drängen, kommt es zu Einschränkungen. Die Folge: Stau entsteht.

Polizei empfiehlt weiträumige Ausweichstrecke

Wie die Polizei mitteilte, habe es auch von Linstow über Nossentiner-Hütte nach Malchow stockenden Verkehr gegeben. Durch Malchow sei die Beamten gar nicht durchgekommen. Dass am Osterwochenende viele Besucher in der Inselstadt waren, bestätigte auch Kathleen Stutz. "Es war fast schon so viel los wie im Sommer", sagte die Geschäftsführerin des Vereins Kultur- und Sportring "Regenbogen". Besonders auf der Insel seien sehr viele Menschen und Autos unterwegs gewesen, schildert Stutz.

Um dem stockenden Verkehr auszuweichen, empfiehlt die Polizei eine weiträumige Ausweichstrecke. Wer die nutzen möchte, sollte bei Linstow abfahren und dann auf der B 103 über Krakow und Plau am See weiter zur Anschlussstelle Röbel fahren. Dort gelangen die Autos wieder auf die A 19 und können ungestört in Richtung Berlin fahren.

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