Hier brennt die Luft:

Penzliner Brandbekämpfer freuen sich über Siegprämie im Nordkurier-Wettbewerb

Beim Empfang der Geldprämie vom Nordkurier für die Feuerwehr des Jahres in Penzlin sind alle stolz. Dafür wird sogar die Anzugsordnung überprüft.

Tausend Euro vom Nordkurier für die Feuerwehr in Penzlin. Darüber freut sich auch Bürgermeister Sven Flechner (rechts).
Thomas Beigang Tausend Euro vom Nordkurier für die Feuerwehr in Penzlin. Darüber freut sich auch Bürgermeister Sven Flechner (rechts).

Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr müssen am Sonnabend gleich zwei Mal zum Einsatz. Aber nicht, weil in oder um Penzlin ein Feuer ausgebrochen ist. Bei diesen zwei Einsätzen hat höchstens die Luft gebrannt. Denn die beiden Zusammenkünfte gehören eher zur angenehmen Art. Am Vormittag hat Wehrleiter Uwe Goldenbaum seine Leute zusammen getrommelt, um eine verdiente Prämie in Empfang zu nehmen.

Bei der Nordkurier-Abstimmung im Internet um die "Feuerwehr des Jahres" haben die Kameraden fast eine Start-Ziel-Sieg eingefahren und deklassieren in der Endabstimmung mit 640 Stimmen die Zweiten aus Sponholz um mehr als 200 Punkte. "Darauf sind wir stolz", sagt Wehrleiter Goldenbaum. Für seinen Vorgesetzten, den Amtswehrfüher Uwe Henning, ist das aber kein Zufall: "Die Präsentation der Penzliner im Internet war auch eine vorbildliche". Nur so, und dank der Unterstützung vieler Freunde sei es gelungen, andere Wehren aus weit größeren Städten hinter sich zu lassen. "Na, klar haben wir viel Werbung in eigener Sache gemacht", "gesteht" Uwe Goldenbaum. Aber die Möglichkeiten hätten andere ja auch besessen. So seien sogar Stimmen aus Italien und Spanien für die Kameraden bei der Nordkurier-Abstimmung gezählt worden. "Wir haben eben überall Freunde und Bekannte", grinsen die Kameraden.

Allerdings - bevor der 1000-Euro-Scheck übergeben werden kann, muss Uwe Goldenbaum noch einen seiner Männer wieder nach Hause schicken. Uniform war angesagt zur Ehrung und der Mann hatte, dem Wehrfüher entgeht nichts, einfache Turnschuhe zur blauen Feuerwehr-Uniform an den Füßen. "Das geht gar nicht", heißt es. Zur Uniform gehören nun mal schwarze Schuhe. Ohne Murren wirft sich der "Sündenbock" ins Auto und düst los zum Schuhwechsel.

Dann ist alles klar. Und Bürgermeister Sven Flechner (Wählergemeinschaft), der sich die Auszeichnung nicht entgehen lassen will, lobt nicht nur seine Wehr, sondern auch den Nordkurier. "Klasse Aktion, bei der die Feuerwehren im Blickpunkt stehen." Ein guter Start in den Tag. Und am Abend geht es zur Weihnachtsfeier der Wehr.

 

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