Illegal geangelt?:

Petrijünger flüchten vor der Wasserschutzpolizei

Da hatten zwei Angler wohl ein schlechtes Gewissen. Als sie die Wasserschutzpolizei am Eldenburger Reek sichteten, gaben die Petrijünger Fersengelb. Ob das was genutzt hat?

Zwei Angler sind der Wasserschutzpolizei entwischt. Die hat aber die Autonummer der beiden Petrijünger.
Friso Gentsch Zwei Angler sind der Wasserschutzpolizei entwischt. Die hat aber die Autonummer der beiden Petrijünger.

Sieht ganz so aus, als hätten sie ihre Angel zumindest an dieser Stelle nicht ins Wasser stippen dürfen. Als sich am Wochenende die Wasserschutzpolizei näherte, ergriffen jedenfalls zwei Angler schlagartig die Flucht. Die Beamten waren unter anderem am Eldenburger Reek im Bereich der Brücke an der Bundesstraße 192 mit ihrem Boot auf Streifenfahrt. Dort wollten sie die beiden Angler kontrollieren, die jedoch hastig ihre Sachen zusammenpackten, als das Polizeiboot anlegte, zum Auto liefen und aufs Gas drückten.

Beamten ermitteln noch

Ohne Rücksicht auf den Verkehr auf der Bundesstraße seien sie davon gejagt, war von der Wasserschutzpolizei zu erfahren. Ein Beamter, der gleich von Bord gesprungen war, habe aber noch das Kennzeichen des Autos notieren können. Die Wasserschutzpolizei geht davon aus, dass die Geflüchteten keine Angelberechtigung für das Pachtgewässer hatten, vielleicht nicht einmal den Fischereischein. Die Ermittlungen laufen, heißt es aus der Inspektion in Waren.

Dort wurde zudem eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung der Brücke aufgenommen. Unbekannte hatten sie von der Wasserseite aus mit Graffiti besprüht. Es handelt sich um Buchstaben und Zahlen auf einer Fläche von etwa drei mal 15 Metern, bei denen die Polizei von einem Bezug zur Fußballszene ausgeht. Ob das mit dem Hansa Rostock-Spiel am Wochenende in Waren zu tun hat, sei aber nur eine Vermutung.

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