Fußball-Landespokal:

Pokalderby: Stolpert Malchow in Penzlin?

Am Sonnabend erwartet der Fußball-Landesligist Penzliner SV um 14 Uhr den Oberligisten Malchower SV zum Landespokal-Kick.

Schon vor einem Jahr duellierten sich Stefan Voß vom Malchower SV 90 (in weißer Spielkleidung) und Penzlins Goalgetter Alexander Lukesch (unten) im Landespokal. Trotz einer Roten Karte von Stefan Voß beim Oberligaspiel in Seelow wäre er morgen spielberechtigt.
Jens-Uwe Wegner Schon vor einem Jahr duellierten sich Stefan Voß vom Malchower SV 90 (in weißer Spielkleidung) und Penzlins Goalgetter Alexander Lukesch (unten) im Landespokal. Trotz einer Roten Karte von Stefan Voß beim Oberligaspiel in Seelow wäre er morgen spielberechtigt.

Es ist angerichtet: Am Sonnabend steigt auf dem Penzliner Kunstrasenplatz ab 14 Uhr die zweite Runde des Fußball-Landesfußballpokalwettbewerbes. Der Landesligist Penzliner SV erwartet dann den Oberligisten Malchower SV 90 zum Müritz-Derby.

„Das ist für uns natürlich ein echtes Highlight. Wir sind Außenseiter, aber in einem guten Spiel ist auch eine Pokalüberraschung möglich“, freut sich Penzlins Trainer Dieter Lattmann auf die Partie. „Natürlich haben wir nach unserer Siegesserie im Punktspielbetrieb zuletzt zwei Rückschläge hinnehmen müssen. Aber ich bin davon überzeugt, dass die Jungs gegen Malchow alles aus sich rausholen werden. Die Mannschaft weiß um ihre Stärken, es herrscht eine gesunde Anspannung. Wir brauchen natürlich auch eine Portion Glück, vor allen Dingen aber den Glauben daran, auch den zwei Klasse höher spielenden Oberligisten Malchow bezwingen zu können“, ist sich Dieter Lattmann sicher. Er möchte eine hohe Niederlage wie beim letzten Aufeinandertreffen im Vorjahr vermeiden. „Die Leistungsträger müssen ihre Leistung abrufen und die individuellen Fehler müssen abgestellt werden. Dann haben wir auch gegen die Penzliner André Schröder und Paul Buschke eine Chance“, sagte er.

Wechsel auf den Kunstrasenplatz

Wo wir auch schon beim Malchower Cheftrainer André Schröder sind, der tatsächlich ein waschechter Penzliner ist. „Ich habe am Sonnabend eine sehr kurze Anfahrt“, freut der sich. Und ja, auch der Penzliner Paul Buschke wird zum Einsatz kommen und den Kasten der Malchower hüten, bestätigt er. „Ich kenne ja Oliver Kowal und Christoph Lukesch noch aus meiner Zeit, als ich sie im Leistungszentrum Neubrandenburg trainiert hatte. Das sind ausgezeichnete Techniker. Und ich freue mich auf das Wiedersehen mit dem Penzliner Keeper Kevin Nethe, dem Torjäger Norman Richter und auf Dennis Ahrndt, mit denen ich mit der damaligen zweiten Garnitur der TSG Neustrelitz in die Verbandsliga aufgestiegen war. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich Dennis nach Malchow holen wollte, ihm der Weg aber zu weit war. Penzlin hat wirklich eine sehr gute Mannschaft, und genau darauf habe ich meine Jungs vorbereitet“, sagt André Schröder.

Er kann fast mit der „vollen Kapelle“ in seiner Heimatstadt auflaufen. Denn auch die beiden Spieler Stefan Voß und Jonas Fentzahn, die vor zwei Wochen beim Oberligaspiel in Seelow mit Roten Karten bestraft worden waren, wären morgen spielberechtigt. „Das liegt daran, dass es zwei verschiedene Verbände sind. Aber ob sie zum Einsatz kommen, weiß ich noch nicht, denn beim klasse Spiel gegen die Rostocker Hansa-Reserve waren sie ja auch nicht dabei“, sagte André Schröder. Angeschlagen sind nur Dariusz Kostyk und Robert Quaschning etwas. „Wir wollen unbedingt eine Runde weiter. Da ist es egal, ob wir gegen Penzlin oder gegen andere Teams spielen“, machte André Schröder deutlich. Er moniert nur, dass Penzlin etwas spät über den Wechsel zum Kunstrasenplatz informiert hatte. „Sonst hätte ich einmal mehr auf Kunstrasen trainieren lassen, aber es ist egal, wir können auf jedem Belag spielen“, so André Schröder.

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