Ursache des Feuers in Kaeselin nun klar:

Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus

Nach dem Brand in einem Haus in Kaeselin hat der Brandursachenermittler schon ein vorläufiges Ergebnis bei der Hand.

Das Mobiliar aus dem betroffenen Zimmer im Brandhaus von Kaeselin war nicht mehr zu gebrauchen.
Thomas Beigang Das Mobiliar aus dem betroffenen Zimmer im Brandhaus von Kaeselin war nicht mehr zu gebrauchen.

Das Rätselraten um die Ursache des Brandes in Kaeselin bei Fincken am Mittwoch (der Nordkurier berichtete) ist fast beendet. Wie die Polizei auf Nordkurier-Nachfrage am Donnerstag mitteilte, sei vermutlich fahrlässige Brandstiftung die Ursache für die Katastrophe gewesen. Die Kripo ermittelt weiter und vernimmt gegenwärtig noch alle Bewohner des Hauses.

Olaf Lawrenz, der zuständige Brandursachenermittler, sagte dem Nordkurier, dass ein technischer Defekt als Ursache des Feuers ausgeschlossen werden kann. "Im Zimmer befanden sich keine elektrischen Adventskerzen oder ähnliches", so der Experte. Auch der Verdacht, möglicherweise hätte ein Laptop, der sich zum Aufladen des Akkus auf einem der beiden Betten im Zimmer, befand, den Brand ausgelöst, könne definitiv ausgeschlossen werden. Als Ursache denkbar für das Feuer, das seinen Ursprung unter einem der Betten nahm, wäre zum Beispiel die Glut einer Zigarette, heißt es weiter. Obwohl ausgesagt wurde, die Mädchen würden nicht im Zimmer, sondern stets nur draußen rauchen.

Die Mittwoch gegen 11.30 Uhr am Unglücksort in Kaeselin eintreffenden Feuerwehren aus Bütow, Fincken und Röbel konnten das Feuer schnell löschen. Das Mobiliar des Kinderzimmers brannte dennoch vollständig aus. Es entstand Sachschaden in Höhe von 15 000 Euro. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Mädchen waren zum Zeitpunkt des Brandes in der Schule.

 

 

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