Wer hat das Tier in der Feisneck ertränkt?:

Polizei sucht den Mops-Mörder

Die Akte ist noch nicht geschlossen. Auch, wenn es auf der Suche nach dem Täter, der vor drei Wochen einen Hund in der Warener Feisneck ertränkt hat, ruhig geworden scheint: Die Polizei ist am Ball.

Welch süßer Mops: Wer hat ihn gequält?
Valerio Pardi Welch süßer Mops: Wer hat ihn gequält?

Der Tierquäler von der Feisneck wird weiter von der Polizei gesucht. Wie eine Sprecherin am Dienstag auf Nordkurier-Nachfrage informierte, gibt es noch keine konkreten Hinweise, wer vor wenigen Wochen dem etwa zehn Jahre alten Tier zwei Steine um den Hals gebunden und es dann in den See am Rande Warens geworfen hat.

Die Hündin sei leider nicht mit einem Mikrochip gekennzeichnet, auf dem Daten über das Tier und dessen Halter für eine eindeutige Identifizierung gespeichert seien. Und damit wichtige Hinweise bringen könnten. Die Akte in dem Fall sei aber keinesfalls geschlossen. Es werde allen Anhaltspunkten nachgegangen. Zeugenaussagen seien nach wie vor wichtig und willkommen. Gern auch anonym.

Die tote Mops-Mischlingshündin war von einer Spaziergängerin in der Nähe der Badestelle an der Feisneck auf dem Grund des Sees entdeckt und später geborgen worden. Die Untersuchung durch einen Warener Tierarzt hatte ergeben, dass die Hündin ertrunken war und bereits längere Zeit im Wasser gelegen hatte. Nach Einschätzung des Tierarztes war die Hündin rund zehn Jahre alt und wog etwa zehn Kilogramm. Er habe bereits viel Tierleid gesehen, aber so etwas Grausames und Hinterhältiges sei äußerst selten, sagte der Tierarzt über die Tat.

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