Bastler in Waren schwer verletzt:

Propangasheizung setzt Garage in Brand

Gefährliche Kettenreaktion: Weil ihm beim Arbeiten in der Garage am Sonnabendnachmittag kalt geworden war, schloss ein Warener ein Heizgerät an. Doch nicht nur ein Teppich fing Feuer, sondern auch noch ein Benzinkanister.

Auch wenn die Freiwillige Feuerwehr Waren wenige Minuten nach der Alarmierung bereits eintraf, konnte das im Vollbrand stehende Gebäude nicht gerettet werden.
Stephan Radtke Auch wenn die Freiwillige Feuerwehr Waren wenige Minuten nach der Alarmierung bereits eintraf, konnte das im Vollbrand stehende Gebäude nicht gerettet werden.

Mit Verletzungen an den Händen und im Gesicht musste der Mann aus Waren ins Müritz-Klinikum gebracht werden. Der 44-Jährige hatte in seiner Garage gewerkelt. Um nicht zu frieren, wollte er mit einem Propanheizkörper für Wärme sorgen. Doch das Gerät löste plötzlich eine gefährliche Kettenreaktion aus. Erst fing der Teppichboden in der Garage Feuer, dann auch ein Benzinkanister. Der Kanister und eine Gasflasche explodierten. Dichter schwarzer Rauch stieg in den blauen Himmel über der Warener Westsiedlung auf und wies den anrückenden Löschfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr den Weg in die Kleingartenanlage. Nachdem die Löschversuche des Anwohners an der alten Garage, die zur Tierhaltung von Streifenhörnchen genutzt wird, scheiterten, brannte das Gebäude in Sekundenschnelle lichterloh. Erst unter schwerem Atemschutz und mit zwei Strahlrohren konnten die Flammen durch die Löschmänner niedergeschlagen werden. Zudem musste die brennende Gasflasche durch die Kameraden gekühlt werden. Der verletzte Garagenbesitzer schwebe nicht in Lebensgefahr, heißt es aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg. Den Schaden beziffert die Polizei mit rund 1000 Euro. Andere Personen oder auch Gebäude seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen.