Erste Reparaturen erfolgt:

Radweg durch die Dornhorst ist mit Vorsicht zu genießen

Der Müritzrundweg hat zwischen Zielow und Vipperow keine Lücken mehr. Das Radweg-Stückchen durch die Dornhorst wurde notdürftig repariert. Aber es gibt noch mehr zu tun.

Hier ist der Radweg durch die Dornhorst noch eingewachsen und schlecht zu passieren. Udo Hackbusch aus Zielow wies kürzlich auf den Zustand hin - mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt.
Elke Enders Hier ist der Radweg durch die Dornhorst noch eingewachsen und schlecht zu passieren. Udo Hackbusch aus Zielow wies kürzlich auf den Zustand hin - mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt.

Vorbei die Zeit, als Radler um die Dornhorst einen Bogen machen mussten – jene idyllisch gelegene Uferregion ganz am Südzipfel der Müritz zwischen Zielow und Vipperow. Zwar ist der dortige Radweg noch immer nichts für ältere Semester, die nicht mehr ganz so sicher im Sattel sitzen. Aber die Kritik, die Anwohner Udo Hackbusch aus Zielow am Zustand übte, ist beim Landkreis nicht ungehört verhallt. Axel Müller, Leiter des Amtes für Wirtschaft, Kultur und Tourismus, hatte spontan Abhilfe gelobt. Geht es doch hier um das Herzstück des hiesigen Radwege-Netzes, den Müritzrundweg.

Und die Soforthilfe ist mittlerweile auch schon erfolgt. „Wir haben eine Art Notreparatur in Auftrag gegeben. Das ist jetzt erledigt“, so der Amtsleiter.  Die größten Löcher und die größten Schlitze wurden beseitigt. „Die schlimmste Sturzgefahr ist damit gebannt“, meinte er und kündigte auch gleich Fortsetzung an. Ein Planungsbüro wurde eingeschaltet, inzwischen liegt ein technischer Lösungsvorschlag vor. Im Herbst soll der Radweg in diesem Abschnitt komplett instand gesetzt werden.

Die Umleitungen machen schwindelig

Nach der Saison aus zweierlei Gründen: Zum einen kann der Uferweg jetzt noch genutzt werden, „aber mit der nötigen Vorsicht“, wie Müller sagt.  Zum anderen braucht eine wassergebundene Decke etwas Ruhe nach dem Bau. „Es ist gut, wenn die Strecke ein viertel bis ein halbes Jahr liegt“, erläuterte Müller. Anvisiert ist, die Arbeiten im Oktober/November auszuführen.

Indes war auch die Beschilderung auf Kritik gestoßen. Im Ortskern von Zielow waren so viele Radweg-Umleitungen angeschlagen, dass den Urlaubern schon schwindelig wurde. Welcher Weg soll der richtige sein? Auch hier hat der Amtsleiter eine Änderung in Auftrag gegeben. Udo Hackbusch konnte vor Ort allerdings diesbezüglich noch keine Veränderung feststellen. „Die Schilder stehen noch so wie sie waren“, erklärte er auf Nordkurier-Nachfrage. Es wimmele auch nur so vor fragenden Gästen: „Kann man dort lang fahren?“ Udo Hackbusch selbst hat den Weg jetzt in Augenschein genommen. „Ja, es geht schon“, meinte er nach einer Stippvisite.

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