Hoffnung für Schrotthandel:

Rettet eine Frau alle Ziems-Standorte?

Der Deal ist ausgehandelt – jetzt müssen die Gläubiger ihr Okay geben: Rund um den Schrotthandel Ziems keimt Hoffnung.

Für die Ziems Recycling GmbH in Malchow zeichnet sich nach der Insolvenz nun wohl eine Lösung ab.
Bernd Wüstneck Für die Ziems Recycling GmbH in Malchow zeichnet sich nach der Insolvenz nun wohl eine Lösung ab.

Sieht ganz so aus, als könnten die Weichen für die Ziems Recycling GmbH neu gestellt werden. Es gibt eine Interessentin, die bereit sei „alle Standorte nebst den 82 derzeit im Unternehmen tätigen Arbeitnehmer zu übernehmen“, sagt der Warener Rechtsanwalt Stephan Zickuhr, der als Insolvenzverwalter des Malchower Unternehmens tätig ist, auf Nachfrage des Nordkurier.

Geheimhaltung vereinbart

Die Übertragung soll zum 1. April erfolgen. „Voraussetzung für die Übertragung der Wirtschaftsgüter ist aber noch die Zustimmung der Gläubiger im Rahmen einer Gläubigerversammlung“, ergänzt Zickuhr. Deren Einberufung habe er inzwischen beim Amtsgericht Neubrandenburg beantragt. So lange müsse er sich mit genaueren Informationen zurück halten – im Zuge der Verhandlungen mit den Interessenten für die Recycling GmbH war eine Geheimhaltungsvereinbarung geschlossen worden. 

Das Unternehmen war Mitte vergangenen Jahres in finanzielle Schwierigkeiten gekommen. Die Firmenleitung selbst hatte eingeräumt, dass eine zu hohe interne Kostenstruktur sowie ein knallharter Konkurrenzkampf in der Schrottbranche den Gang zum Insolvenzrichter ausgelöst hätten. Trotz der finanziellen Schieflage genießt Ziems in der Branche einen guten Ruf.

 

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