Tag der offenen Tür:

Riesigen Schiffspropellern ganz nah

Beim Mecklenburger Metallgusswerk in Waren durfte heute jeder in der Werkshallen, der neugierig war. Eine ziemlich heiße Angelegenheit wie die Besucher feststellen durften.

Auftakt mit Musik: Der Warener Fanfarenzug eröffnete den Tag der offenen Tür im Metallgusswerk musikalisch.
Stephan Radtke Auftakt mit Musik: Der Warener Fanfarenzug eröffnete den Tag der offenen Tür im Metallgusswerk musikalisch.

Gut 130 Schiffspropeller fertig und liefert das Warener Metallgusswerk jährlich aus. Doch wie die riesigen Kolosse entstehen, die meistens nach Übersee verkauft werden, das wissen die wenigsten. „Es gibt nahezu täglich Anfragen nach Führungen durch unser Unternehmen“, erklärte Manfred Urban. „Doch, um den normalen Produktionsablauf, die Sicherheit und natürlich die Geheimhaltung von internem Firmenwissen nicht zu gefährden, können wir nicht täglich Führungen durch unser Unternehmen anbieten“, so der Geschäftsführer des Mecklenburger Metallgusswerkes.

Alle zwei Jahre jedoch macht das Unternehmen eine große Ausnahme und öffnet die Werkstore. Hunderte Neugierige strömten in das Unternehmen. „Insgesamt arbeiten im Metallgusswerk 220 Mitarbeiter. Einige sind heute in der normalen Produktion, 40 weitere sind ehrenamtlich auf dem Gelände und stehen den Besuchern Rede und Antwort“, so Manfred Urban. Welche Legierung ist das? Wie heiß ist das Feuer? Wie schwer die Schraube? Bereitwillig erklärten die Mitarbeiter die Vorgänge. So auch Marco Müller, der das Schaugießen im Großguss begleitete. Halbstündlich wurde hier das flüssige Metall in Formen gegossen und so der Fertigungsvorgang im Kleinen simuliert. Und auch wie der Schleuderguss funktioniert, bekamen die Besucher gezeigt. Hier waren zwei Arbeiter damit beschäftigt, das 1200 Grad heiße Metall in die Form zu bringen.

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