Im März soll Haushalt 2015 stehen:

Röbeler stecken Geld in Straßen und Schule

Das fluscht aber: In Röbel steht der Etat-Entwurf für 2015. Und die Finanzausschuss-Mitglieder sind zufrieden. Na ja, um ganz ehrlich zu sein, fast. Denn zwei Kritikpunkte haben sie dennoch. 

Die Stadt Röbel will weiter in ihre Infrastruktur investieren.So sieht es jedenfalls der Haushalt vor, der jetzt vom Finanzausschuss begutachtet wurde. Die Mitglieder haben genau hingeschaut, was die Verwaltung vorgeschlagen hatte.
Petra Konermann Die Stadt Röbel will weiter in ihre Infrastruktur investieren.So sieht es jedenfalls der Haushalt vor, der jetzt vom Finanzausschuss begutachtet wurde. Die Mitglieder haben genau hingeschaut, was die Verwaltung vorgeschlagen hatte.

Wenn alles klappt, könnte bereits im März der Haushalt für 2015 von der Röbeler Stadtvertretung beschlossen werden. Die Mitglieder des Finanzausschusses jedenfalls haben den Entwurf auf ihrer Sitzung jetzt diskutiert und das Papier mit kleinen Änderungen verabschiedet. „Wir können auch dieses Jahr wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen“, freut sich Steffen Westerkamp, Vorsitzender des Finanzausschusses.

Im Ergebnishaushalt weist der Röbeler Etat rund 9,7 Millionen Euro aus. Rund eine Million Euro soll investiert werden – in den Ausbau von Straße und Plätzen, aber auch in die weitere Sanierung der Grundschule auf dem Gildekamp. „Damit die in einem besseren Zustand ist als damals, als wir das Gebäude übernommen haben“, so Westerkamp weiter. Er lobte die sehr gute Vorarbeit aus der Verwaltung, die den Haushaltsplan-Entwurf erarbeitet hatte.

Geld für Spielplatz-Instandhaltung nicht ausgegeben

Dennoch hatten die Ausschuss-Mitglieder einen Kritikpunkt: Das Geld, das der Finanzausschuss schon im vergangenen Jahr für die Instandhaltung der Röbeler Spielplätze eingeplant hat, sei nicht abgerufen worden. In diesem Jahr werde das Geld für diese Aufgabe sogar noch erhöht. „Ich hoffe, dass das dann auch unseren Spielgeräten zu Gute kommt“, so Westerkamp.

Eingearbeitet werden musste in das Röbeler Haushaltspapier auch ein dicker Batzen, der an die Kreisverwaltung überwiesen wird. Rund 1,9 Millionen Euro zahlt die Stadt Röbel als Kreisumlage an den Landkreis, damit der seine Verwaltungsaufgaben für die Kommunen in der Seenplatte erledigen kann – eine Ausgabe, zu der jede Gemeinde anteilmäßig verpflichtet ist. „Diese Summe in dieser Höhe zu zahlen, das schmerzt uns schon sehr“, gibt Steffen Westerkamp unumwunden zu. Schließlich sei es den Bürgern nur sehr schwer zu vermitteln, dass eine Kreisverwaltung, die Ämter und Beratungsstellen schließe, immer mehr Geld brauche.  In dieser Woche wollen sich die Mitglieder des Röbeler Finanzausschusses erneut treffen. Dann werden die Wirtschaftspläne der Müritz Therme und der Röbeler Wohnungsbaugesellschaft beraten.

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