Mit dem Auto auf der Wiese gelandet:

Unfallopfer aus Röbel sucht seine freundliche Helferin

Der Schock ist überwunden. Nach seinem Autounfall an der Röbeler Uferpromenade sucht Helmut Fiedler nun eine junge Frau, die ihm geholfen hat. Wer war die Joggerin, die ihm beistand und die Polizei anrief?

In der Grünanlage nahe dem Hafenbecken kam das Auto nach dem Unfall zum Stehen. Der  Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Doch nun sucht er eine junge Joggerin, die ihm am Unglücksmorgen geholfen hat.
Carina Göls In der Grünanlage nahe dem Hafenbecken kam das Auto nach dem Unfall zum Stehen. Der  Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Doch nun sucht er eine junge Joggerin, die ihm am Unglücksmorgen geholfen hat.

So langsam kann Helmut Fiedler seine Gedanken wieder sortieren. Doch der Schreck war groß, als er am Sonnabend mit seinem Auto von der glatten Straße abkam und auf der Grünanlage kurz vorm Röbeler Hafenbecken landete. Eine junge Joggerin sei ihm zu Hilfe gekommen. „Ich hatte ja kein Telefon, aber sie hat mit ihrem Handy versucht, die Polizei zu rufen. Aber es war kein Netz“, erzählt der 85-Jährige. Daraufhin sei die Frau weitergelaufen zu einer nahe gelegenen Gaststätte, um von dort Helfer zu alarmieren. „Anschließend kam sie zu mir zurück. Ich sagte, dass sie doch nach Hause laufen solle, weil sie sich sonst noch erkältet so verschwitzt. Aber sie bestand darauf, so lange bei mir zu bleiben, bis die Polizei eintraf“, erinnert er sich. Vor lauter Aufregung nach dem Unfall habe er aber ganz vergessen, die Helferin zu fragen, wie sie heißt. „Ich möchte mich so gern dafür bedanken, für das, was sie getan hat.“ Die Joggerin kann sich in der Redaktion unter 03991-641327 oder unter red-waren@nordkurier.de melden, um den Kontakt zu Helmut Fiedler herzustellen.

Blitzeis warf ihn aus der Bahn

Dieser wird in wenigen Wochen 86 Jahre alt und ist immer gern Auto gefahren wie er sagt. Aber an diesem Morgen muss es so nahe der Müritz Blitzeis gegeben haben. Das hat ihn wahrsten Sinne aus der Bahn geworfen. Helmut Fiedler lebt allein in Röbel und ist auch auf sein Auto angewiesen fürs Einkaufen und auch, um unter Leute zu kommen.

Sein Wagen wurde vorerst nach Waren in eine Werkstatt geschleppt. „Aber dort will ich es wieder wegholen, denn ich möchte, dass es in meiner Stamm-Werkstatt in Röbel repariert wird.“ Wie lange er allerdings darauf warten muss, dass das Auto wieder flott ist, das weiß er nicht. Aber erst einmal sei ihm am wichtigsten, seiner Helferin von ganzem Herzen zu danken.

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