Mahnwachen als Protest:

Rote Laterne soll auf Bahnhöfen leuchten

Die Bürgerinitiative „Pro Schiene“ lässt nicht locker. Am Freitag soll der Bahn auf allen Bahnhöfen der umstrittenen Südbahn heimgeleuchtet werden.

Der Protest gegen die geplante Kürzung auf der Strecke Neustrelitz - Hagenow hat viele Gesichter.
Petra Konermann Der Protest gegen die geplante Kürzung auf der Strecke Neustrelitz - Hagenow hat viele Gesichter.

Monika Göpper, die Sprecherin der Bürgerinitiative „Pro Schiene“, ist wieder gut von ihrem Auftritt auf der Landespressekonferenz in Schwerin zurückgekehrt. Pünktlich zur neuerlichen Diskussionsrunde aller Befürworter des Erhalts der Bahnstrecke Neustrelitz - Hagenow hat sie am Dienstagabend ihren Platz wieder eingenommen. Und hat nichts von ihrem Zorn eingebüßt. „Immer wieder werden wir gefragt, woher das Land denn das Geld zum Streckenerhalt nehmen soll“, sagt sie. „Aber dafür sind wir nicht der richtige Ansprechpartner.“ Und überhaupt, die 49 Millionen Euro, die nötig wären, seien bis zum Jahr 2026 gerechnet, so Göpper weiter. Und würde das Land auf die Forderung eingehen, die Linie im Stundentakt befahren zu lassen, würden sich die Investitionen auch schneller rechnen, glaubt sie.

Am Freitagabend jedenfalls soll dem Sparwillen und dem Streckentod heimgeleuchtet werden. Auf fast jedem Bahnhof zwischen Neustrelitz und Hagenow werden Rote Laternen der Bahnfreunde brennen und Mahnwachen stehen.

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