Zum Ferien-Beginn:

Schleichende Entspannung auf der A 19

Die Baustelle an der maroden Petersdorfer Brücke auf der A 19 hat Autofahrer schon viele Nerven gekostet. In den Ferien sollen immerhin mehr Autos auf einmal durch passen, wenn auch langsamer. Doch der Countdown für den Abriss läuft.

Noch ist es ruhig auf der A 19. Vor der Petersdorfer Brücke Richtung Küste wird bis Freitagmittag auf einer Fahrspur noch gearbeitet.
Simone Pagenkopf Noch ist es ruhig auf der A 19. Vor der Petersdorfer Brücke Richtung Küste wird bis Freitagmittag auf einer Fahrspur noch gearbeitet.

Die Ferienzeit nimmt Fahrt auf. Nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben jetzt auch in Berlin und Brandenburg die Sommerferien begonnen. Der Verkehr auf der A 19 dürfte sich also ab diesem Wochenende schlagartig vervielfachen und die marode Petersdorfer Brücke zumindest gen Norden einmal mehr zum Nadelöhr werden.

Allerdings sollen Autos während der Ferienzeit auch Richtung Ostsee wieder auf zwei Spuren fahren können. Und zwar bis Anfang September. „Das ist unsere Auflage“, sagt Björn Jeworowski, Projektverantwortlicher der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, zu deren Gesellschaftern das Land M-V gehört). „Die Sanierungsarbeiten in Vorbereitung künftiger Verkehrsführungen werden bis spätestens Freitagmittag abgeschlossen, so dass dann zuverlässig zwei Spuren je Richtungsfahrbahn zur Verfügung stehen“, verspricht er.

Das Tempo werde allerdings auf 30 km/h begrenzt. „Wenn sich alle daran halten, es zu keinen Unfällen kommt, dann sollte es funktionieren und der Verkehr rollen“, meint Björn Jeworowski. Jedenfalls im Baustellenbereich. Ab September geht es dann an den Abriss der ersten Brückenhälfte Richtung Berlin. Dann steht in jede Richtung nur noch eine Fahrspur zur Verfügung.