Fußball-Oberliga:

Schock für Malchower SV: Notarzt bei Tobias Täge

Die Niederlage bei der zweiten Garnitur des FC Hansa Rostock wurde am Sonntag für MSV-Trainer Christopher Stoll zur Nebensache.

Der Malchower SV 90 bangt um seinen Top-Torjäger Tobias Täge (rechts, hier im Pokalspiel beim Penzliner SV).
Jens-Uwe Wegner Der Malchower SV 90 bangt um seinen Top-Torjäger Tobias Täge (rechts, hier im Pokalspiel beim Penzliner SV).

Mit einer 0:2-Niederlage ist der Malchower SV 90 von seiner Auswärtspartie in der Fußball-Oberliga beim FC Hansa Rostock II zurückgekehrt. „Die ersten 30 Minuten haben wir völlig verpennt. Dann kamen wir besser ins Spiel. Die beiden Gegentreffer (38./74.) kamen zu einem völlig ungünstigen Zeitpunkt, als wir nämlich gerade wieder am Drücker waren“, sagte Christopher Stoll, der Cheftrainer des Malchower SV 90, den gestern nach dem Abpfiff ganz andere Sorgen plagten.

„Wir haben gerade den Notarzt gerufen, der Tobias Täge mit Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung ins Krankenhaus fahren soll“, sagte Christopher Stoll, der sich mächtig über die Schiedsrichter ärgerte. „Tobias war beim Kopfball, als der Hansa-Keeper rauskam und ihn voll an der Schläfe traf. Jeder andere Schiedsrichter hätte Elfmeter für uns gepfiffen, nur Jan Scheller lebt da wohl in seiner eigenen Welt“, haderte Christopher Stoll nicht nur mit dieser Entscheidung. „Heute ist wirklich alles gegen uns gelaufen. Allerdings muss ich auch kritisieren, dass wir selbst nicht besonders torgefährlich agiert haben“, gab Christopher Stoll zu, und: „Hauptsache, Tobias Täge geht es schnell wieder besser. Alles andere ist jetzt zweitrangig“, sagte Christopher Stoll.

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