Der "Spuk" beginnt von vorne:

Schon wieder Nazi-Demo in Waren

Waren und die Nazis: Schon wieder wird die Müritzstadt mit den Rechtsextremen konfrontiert. Norman Runge vom NPD-Landesverband hat eine Demo angemeldet – und der Landkreis diese auch gleich genehmigt.

"Waren bleibt bunt": Anhänger demokratischer Parteien zeigten im vergangenen Monat Flagge und demonstrierten gegen die Nazis.
Andreas Becker "Waren bleibt bunt": Anhänger demokratischer Parteien zeigten im vergangenen Monat Flagge und demonstrierten gegen die Nazis.

Einen guten Monat ist es gerade her, dass die Nazis vor dem Haus des Gastes im Herzen Warens ihre Parolen per Lautsprecher und abgelesenen Redebeiträgen unters Volk gebracht haben. Jetzt beginnt der „Spuk“ (Warens Ordnungsamtsleiter Dietmar Henkel) von vorne. Für Freitag haben sich die braunen Truppen zwischen 15 und 16 Uhr auf dem Papenberg angesagt.

In unmittelbarer Nähe zum Edeka-Markt wollen Runge, Zutt und Co. zum Thema „Asylbetrug macht uns Arm“ demonstrieren. Getreu der Weisheit, dass Schweigen nicht hilft und die Nazis nur noch mutiger macht, hat der Warener SPD-Ortsverein mit seiner Vorsitzenden Nadine Julitz sowie das Büro der grünen Landtagsabgeordneten Jutta Gerkan bereits angekündigt, eine Gegendemo auf die Beine zu stellen. Bei der Nazi-Kundgebung im Mai vor dem Haus des Gastes hatten neben der SPD auch Die Linke sowie die Bündnisgrünen mit ihrer Präsenz und ihren Plakaten versucht zu zeigen, dass Waren bunt, tolerant und vielfältig ist. Auch vereinzelte Bürger hatten sich in die Reihen der demokratischen Parteien gestellt.

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