Feuerwehr mit Pulverlöscher im Einsatz:

Schornstein brannte in Sietow

Kameraden der Sietower Feuerwehr schreckten die Anwohner aus ihrer Adventsruhe: Mitten im Dorf brannte ein Schornstein.

Schnell waren Feuerleute aus Sietow und Röbel vor Ort, um ein Übergreifen des Schornsteinbarndes auf das Reet gedeckte Sietower Wohnhaus zu verhindern. Foto: Petra Konermann
Petra Konermann Schnell waren Feuerleute aus Sietow und Röbel vor Ort, um ein Übergreifen des Schornsteinbarndes auf das Reet gedeckte Sietower Wohnhaus zu verhindern. Foto: Petra Konermann

Glück im Unglück hatte am Sonnabend Abend eine Sietower Familie, deren Schornstein auf dem reetgedeckten Dach ihres Hauses in Brand geraten war. Die Feuerwehr Sietow sowie die Kameraden der Röbeler Wehr waren kurz nach 20 Uhr ausgerückt, um den Schornstein zu löschen, aus dem ein Funkenregen stob. Das Löschen war keine leichte Aufgabe, denn direkt mit Wasser gegen die brennende Esse vorzugehen, das ging nicht. "Würden wir den Schornstein mit Wasser löschen, würde sich blitzschnell Wasserdampf bilden, der den Schornstein zum Bersten bringen würde", erklärte Röbels Wehrführer Danny Karnatz noch am Einsatzort. Die Einsatzkräfte verwendeten vielmehr Pulverlöscher, um den Schornstein von unten her zum Abkühlen zu bringen. Die Mitglieder der Sietower Feuerwehr brachten unterdessen Wasser auf das Dach aus, um es vor Glutnestern zu bewahren. "Die Bewohner haben sehr großes Glück gehabt, dass hier nichts Schlimmeres passiert ist", resümierte Einsatzleiter Karnatz.

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