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Schuldnerberatung ist raus aus den Nassen - fast

Eine gute Nachricht: Die Helfer in finanziellen Misslagen müssen zum Jahresende ihre Türen doch nicht schließen. Wenn die Stadtvertreter in Waren dem Plan des Bürgermeisters zustimmen.

Wohin bei leeren Taschen? Diese Frage stellt sich an der Müritz hoffentlich nicht mehr. Denn die Schuldnerberatung könnte nun selbst gerettet sein.
Carina Göls Wohin bei leeren Taschen? Diese Frage stellt sich an der Müritz hoffentlich nicht mehr. Denn die Schuldnerberatung könnte nun selbst gerettet sein.

Die von akuten Schließungsplänen bedrohte Schuldnerberatungsstelle in Waren kann sich wohl auch im nächsten Jahr um Leute kümmern, denen ihre Schulden bis über die Ohren wachsen. Wie der Verein Perspektive e.V., Träger der Beratungsstelle, am Montag verkünden konnte, gebe es Zusagen über eine Finanzspritze aus dem Rathaus der Stadt. Warens Bürgermeister Norbert Möller (SPD) bestätigt das auf Nordkurier-Nachfrage.

15 000 Euro seien in Aussicht gestellt worden, die neu in den geplanten Haushalt der Stadt für 2015 eingearbeitet wurden. „Aber“, so der Rathaus-Chef, „alles vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtvertretung“. Zwar benötige die Schuldnerberatungsstelle 25 000 Euro, um zu überleben, „aber die noch fehlende Summe übernimmt ein Unternehmen aus Waren“, kündigte Möller an. Wer die Firma sei, wollte der Bürgermeister indes nicht verkünden – auf Wunsch des Unternehmens.

Auch der Zweiradclub des Vereins, Treff von Kids und Jugendlichen, die hier an Mopeds und Fahrrädern herumschrauben, muss zum Jahresende nicht dicht machen. Hier unterstützt finanziell, wie Norbert Möller ankündigte, die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft Waren (Wogewa).