Autobahnüberführung gesperrt:

Schwerlaster fahren sich vor A19-Brücke fest

Zwei Brummis haben sich auf die für LKW und Busse gesperrte Petersdorfer Brücke (A19) verirrt und die Auffahrt zeitweise blockiert. Die Fahrer kamen mit einer glimpflichen Strafe davon. 

Zwei Schwerlaster müssen am Donnerstag auf der Autobahn A19 Berlin-Rostock vor der Petersdorfer Brücke bei Malchow rückwärts zur vorherigen Abfahrt fahren, weil die Brücke wegen starker Schäden für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gesperrt ist.
Bernd Wüstneck Zwei Schwerlaster müssen am Donnerstag auf der Autobahn A19 Berlin-Rostock vor der Petersdorfer Brücke bei Malchow rückwärts zur vorherigen Abfahrt fahren, weil die Brücke wegen starker Schäden für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gesperrt ist.

Zwei Schwerlasttransporter haben am Donnerstagvormittag den Verkehr auf der Autobahn 19 Berlin-Rostock nach Norden blockiert. Die beiden Großraumlastwagen standen vor der für Lkw gesperrten Autobahnbrücke Petersdorf bei Malchow. Sie mussten rückwärts von der Autobahn gelotst werden, schilderte Polizeisprecher Gert Frahm. Dazu wurde die Autobahn im Bereich der Anschlussstelle Waren für rund 20 Minuten gesperrt.

Der Transporteur eines Zementsilos hatte bereits am Mittwoch gegen Mitternacht auf dem Standstreifen angehalten. Der zweite Schwerlaster gesellte sich am Donnerstagmorgen dazu. Die beiden Brummis hatten zwar eine schon vor längerem ausgestellte Genehmigung für die Autobahn 19. Aber irgendetwas war den Fahrern dann doch komisch vorgekommen - sie  stoppten von selbst vor der maroden Brücke. Weiterfahren sei nicht möglich gewesen, sagte der Polizeisprecher.

Die beiden Transporte wurden von der Brücke auf den Parkplatz Leizen geführt, wo sie erst einmal bleiben sollen, bis Genehmigungen für die weiteren Fahrtwege vorliegen. Gegen die beiden Fahrer verhängte die Polizei Verwarngelder in Höhe von 20 Euro  wegen Verstoßes gegen ein Vorschriftszeichen. 

Die Brücke ist wegen starker Schäden für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gesperrt. Die Sperrmaßnahmen waren erst am Mittwoch noch mal verschärft worden.

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