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Sicheren Radweg an der B 192 gefordert

Seit gut zwei Jahren schon währt der Kampf, um endlich die Lücke zwischen Penkow und Sietow an der B 192 zu schließen. Bundestagsabgeordneter Eckhardt Rehberg kritisierte die Landesregierung hart.

Radeln für den Radweg. Rund 200 Teilnehmer zählte die Fahrrad-Demo von Penkow nach Sietow.
Simone Pagenkopf Radeln für den Radweg. Rund 200 Teilnehmer zählte die Fahrrad-Demo von Penkow nach Sietow.

Vier Wochen haben sie gebraucht, um vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte überhaupt die Genehmigung zu kriegen. Erst vier Tage vor ihrer Protestaktion hielten sie sie endlich in den Händen. „Wir hätten sonst noch viel mehr Wirbel gemacht“, sagt Karl-Heinz Latz, Vorsitzender des Unternehmertisches „Klostermühlbach“. Dennoch waren am Sonnabend mehr als 200 Menschen zur Fahrrad-Demo gekommen, die der Wirtschaftsverein der Region Malchow organisiert hatte. Um ein sichtbares Zeichen zu setzen, dass endlich auch zwischen Penkow und Sietow entlang der Bundesstraße 192 ein Fahrradweg gebaut und damit diese Lücke im Radwegenetz geschlossen wird. „Wir brauchen dringend diese Anbindung an die Müritz nach Waren und Röbel. Es ist für Urlauber und Einheimische einfach zu gefährlich, mit dem Rad auf der B 192 zu fahren“, so Göhren-Lebbins Bürgermeister Peter Becher.

Den Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg (CDU) haben die Protagonisten dabei an ihrer Seite. Und der hält mit dem Stand der Dinge nicht hinterm Berg: „Am Geld liegt es nicht, es liegt an der Planung. Für mich ist es völlig unverständlich, dass das Land die nicht vorangetrieben hat. Wenn wir heute Baurecht hätten, wird das Geld vom Bund auch kommen.“

„Die Planung des Radweges befindet sich noch in einem frühen Stadium“, heißt es aus dem Verkehrsministerium. Es fanden Vermessungsarbeiten statt, die „der Grundlagenermittlung für die sich dann anschließende Planung des Radweges durch das Straßenbauamt Neustrelitz“ dienen. Noch könne aber nicht prognostiziert werden, wann der Radweg gebaut werden kann.