Ist der Hafen zu gefährlich?:

Spielplatz für einen Tag liegt auf Eis

Es gibt Bedenken aus dem Rathaus, was den Platz betrifft. Einen anderen zu wählen macht aber für die Spielplatz-Initiative wenig Sinn. Nun muss der Plan erst einmal verschoben werden.

Auf dem Platz an der Trauerweide sollte der Spielplatz für einen Tag stattfinden. Doch das sei zu gefährlich, sagt die Stadt nun.
Lübcke Katharina Auf dem Platz an der Trauerweide sollte der Spielplatz für einen Tag stattfinden. Doch das sei zu gefährlich, sagt die Stadt nun.

Sie waren schon feste am Pläneschmieden, die Mitglieder der Initiative „Spielen und Verweilen“ in Malchow. Wenn schon „Die Lütte“ noch auf sich warten lässt, dann wenigstens erst mal ein Spielplatzvergnügen für einen Tag. Genau das sollte es in diesem Monat geben, und zwar genau dort, wo das Spielschiff „Die Lütte“ einmal vor Anker gehen soll. Jetzt liegt der Plan auf Eis.

Grund: Aus der Stadtverwaltung kamen Bedenken. Der Antrag für den Eintagesspielplatz am Hafen könne nicht genehmigt werden, weil der Standort nicht die nötigen Sicherheitsstandarts für eine derartige Veranstaltung biete und weil es dort nicht genügend Parkplätze gäbe, mussten Julia Ahnert-Kaufmann und Eckhard Kändler von der Spielplatz-Initiative erfahren.

Gebanntes Warten auf das Banner

Und schluckten schwer. Es habe zwar Alternativ-Vorschläge aus der Verwaltung gegeben – den Neuen Markt oder das Kloster –, aber damit können sich die Initiatoren nun so gar nicht anfreunden. „Für die Art dieser Veranstaltung sollte es schon der Platz des Schiffchens sein. Das macht den Charme dieser Aktion ja durchaus aus“, sagt Kändler.

Mit dem Spielplatz für einen Tag wollte die Initiative „Spielen und Verweilen“ zeigen, dass „Die Lütte“, für die schon Spenden vorliegen, keinesfalls aus den Augen verloren wurde. Zugleich sollte bei dieser Aktion ein Banner angebracht werden, das noch einmal darauf aufmerksam macht, dass „Die Lütte“ kommt. Die Verwaltung möchte dafür übrigens einen Entwurf sehen. Und es wurde auch schon darauf hingewiesen, dass es in puncto Banner in der Stadt Regeln gibt, sprich, wo sie platziert werden dürfen.

Bei der Initiative „Spielen und Verweilen“ wird nun überlegt, was am besten zu tun ist. Gänzlich fallen lassen wollen die Mitstreiter ihre Pläne für den Eintagesspielplatz nicht. Aber er wird sich verschieben, vielleicht in Richtung Sommerende, wie Julia Ahnert-Kaufmann erst mal vorschlug.

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