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Sportboot fuhr sich im Müritz-Ufer fest

Ein Sportbootfahrer begab sich bei seiner Tour durch den Reeckkanal zu nah ans Ufer. Prompt war sein Ausflug beendet.

Wer auf der Müritz unterwegs ist, sollte sich vor Antritt der Tour anhand von Karten informieren, rät die Wasserschutzpolizei.
Bernd Wüstneck Wer auf der Müritz unterwegs ist, sollte sich vor Antritt der Tour anhand von Karten informieren, rät die Wasserschutzpolizei.

Für einen Sportbootfahrer und seinem Mitfahrer endete die Tour durch den Reeckkanal bei Waren am Freitagabend gegen 19 Uhr wohl eher unromantisch. Das Boot, das einen Tiefgang von 1,10 Meter hat, fuhr sich dort im ufernahen Bereich fest. Der Grund: Der Mann hatte bei der Einfahrt in den Reeckkanal die rote Fahrwassertonne 56 auf der Binnenmüritz vor Waren übersehen. 

Zum Glück wurde bei diesem Malheur niemand verletzt. Der Sportbootführer setzte dann wohl sprichwörtlich alle Hebel in Bewegung und konnte sich selbst aus seiner misslichen Lage befreien. Nachdem am Sonntagvormittag das Boot durch den Vermieter besichtigt worden war, setzten die beiden Insassen ihre Urlaubsfahrt unbeschwert fort.

Aufgrund dieses Vorfalls rät die Wasserschutzpolizei allen Sportbootführern und deren Besatzungen, sich vor der Fahrt über das zu befahrende Revier anhand von Karten zu informieren. Während der Fahrt sei es nicht verkehrt, wenn alle an Bord befindlichen Personen den Skipper bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe
unterstützen würden, so die Polizei.

Kommentare (2)

... kommt wenn man keinen Führerschein mehr braucht....

... dass es der Skipper keinen SBF besaß oder dass es sich um ein Boot handelt welches ohne SBF gefahren werden darf?