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Starb der Bootsfahrer nach einem Unfall?

Die Staatsanwaltschaft hat erste Obduktionsergebnisse zu dem toten Bootsfahrer in Malchow bekanntgegeben. Gewalt war wohl nicht im Spiel.

An dieser Stelle hatten Taucher das gesunkene Boot entdeckt.
Simone Pagenkopf An dieser Stelle hatten Taucher das gesunkene Boot entdeckt.

Der Tod des Bootsführers aus Roez hängt vermutlich mit einem Unfall zusammen. Wie Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler am Donnerstag in Neubrandenburg erklärte, war das am Mittwoch in Malchow geborgene Motorboot vorn am Bug beschädigt. Höchstwahrscheinlich stamme der Schaden von einer Kollision mit einer Boje. Der weitere Verlauf sei aber noch unklar.

Die Obduktion des Toten habe keine Gewissheit zur Todesursache gebracht. Bisher ist nur klar: "Es gibt keine Anzeichen für eine Gewalteinwirkung." Allerdings soll Alkohol im Spiel gewesen sein. Es stünden aber noch feingewebliche und toxikologische Analysen aus. Diese Untersuchungen könnten sich mehrere Tage hinziehen.

Die rätselhaften Umstände des Todes würden weiter ermittelt. "Nach wie vor in alle Richtungen", betonte Zeisler. Der in einem Hafen tätige 56-jährige Mann war am 21. Oktober mit einem Bekannten bei Dunkelheit mit dem Boot in Untergöhren losgefahren. Der 43-jährige Begleiter war später in Malchow an Land geschwommen. Der Mann konnte zunächst nicht zur Aufklärung des Falls beitragen, hieß es. Er habe den 56-Jährigen lediglich vermisst gemeldet. Das Boot und der Tote waren am Mittwochmittag im Malchower See geborgen worden.

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