Neue Ferienanlage entsteht in Waren:

Startschuss für Seepark

„Träume zum Greifen nah“ – mit diesem Slogan macht der „Seepark Waren“ im Internet schon heute Lust auf mehr. Den Mehrwert können Gäste und Einheimische ab Juni 2014 genießen.

40-Millionen-Investition: Ein Jahrzehnt hat der Projektentwickler Herbert Harm an der Verwirklichung vom „Seepark Waren“ getüftelt. Jetzt ist es soweit – die Arbeiten auf dem Gelände an der Müritz beginnen.
Projektentwicklung Harm 40-Millionen-Investition: Ein Jahrzehnt hat der Projektentwickler Herbert Harm an der Verwirklichung vom „Seepark Waren“ getüftelt. Jetzt ist es soweit – die Arbeiten auf dem Gelände an der Müritz beginnen.

Noch ruht das Gelände direkt am Ufer der Müritz. Doch in wenigen Tagen sollen die Bagger auf dem Areal im Südosten Warens rollen – und die ersten Arbeiten zum 40-Millionen-Projekt „Seepark Waren“ starten. „Die lange Genehmigungsgeschichte liegt hinter uns, der Bebauungsplan ist rechtskräftig, die Ausschreibungen sind komplett raus – jetzt kann es endlich losgehen“, freut sich Projektentwickler Herbert Harm.

In Zahlen ausgedrückt: Das Projekt auf dem 36 000 Quadratmeter großen Grundstück umfasst vier Gebäudekomplexe mit 464 Betten, aufgeteilt auf 184 exklusive Ferienwohnungen mit Rezeption und Wellness-Oase. Jeder Gebäudekomplex verfügt über eine Tiefgarage mit eigenen Panorama-Aufzügen. Und: Nebenan entsteht eine Hafenanlage mit rund 150 Liegeplätzen. „Das wird der größte Hafen an der Müritz“, kündigt Harm an.

Seit fast einem Jahrzehnt plant und tüffelt der 70-Jährige an dem gigantischen Projekt. Vor allem sei er froh, dass die künftige Wellness-Oase nicht nur von Gästen der Anlage, sondern von allen Bürgern genutzt werden könne. „So ein öffentliches Bad – genau das fehlte in Waren.“

Insgesamt soll die Millionen-Investition in vier Bauabschnitten verwirklicht werden. „Bereits im kommenden Juni soll der erste Bauabschnitt realisiert sein. „Das Sommergeschäft 2014 wollen wir natürlich mitnehmen“, formuliert der Warener seine Ziele. Der vierte und letzte Bauabschnitt soll in drei Jahren abgeschlossen sein. Bevor allerdings der erste Spatenstich Mitte Oktober gesetzt wird, müssen die 15 000 Tonnen Beton- und Ziegelschutt, die derzeit noch auf dem ehemaligen Gelände des Sägewerkes liegen, recycelt werden. „Die Hälfte des Materials werden wir per Lkw in Richtung Neubrandenburg abfahren – und dabei nicht durch die Warener Innenstadt mit den Lastern rollen. Das wäre eine zu große Belastung für die City“, beruhigt Harm Anwohner und ihre potenziellen Beschwerden. Die andere Hälfte des zu entsorgenden Materials wird zunächst auf dem künftigen Ferienpark-Areal verschoben.

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