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Suche nach 67-Jähriger läuft mit Hochdruck

Hubschrauber und Fährtenhunde fanden auch am zweiten Tag noch keine Spur von der vermissten Pribornerin. Doch die Suche geht weiter.

Diese Frau aus Priborn wird vermisst.
Polizei Diese Frau aus Priborn wird vermisst.

Einsatzkräfte suchen derzeit in einem Waldstück bei Priborn weiterhin nach der vermissten 67-jährigen Gerda Wiese. Am Montagmorgen gegen 4 Uhr hatten Rettungshundestaffeln des Arbeiter-Samariterbundes Stralsund und Neubrandenburg sowie des DRK Ost-Vorpommern die Arbeit aufgenommen. Speziell ausgebildete Hunde hatten das Waldgebiet nahe des Wohnhauses der Vermissten abgesucht, da sie als Naturliebhaberin gerne Spaziergänge unternimmt. Schon am Sonntag war der Einsatz eines Rettungshubschraubers und eines Fährtenhundes ergebnislos geblieben.

Im Laufe des Tages soll erneut der Polizeihubschrauber aus Rostock-Laage zum Einsatz kommen, der eine Wärmebildkamera an Bord hat und mit dem das Gebiet rund um Priborn untersucht werden kann. Auch die Kriminalpolizei arbeitet mit Hochdruck, um Hinweise zu dem Verbleib der Pribornerin zu finden. Zu letzt gesehen wurde Gerda Wiese am Sonnabend zwischen 12 und 13 Uhr. Als ihre Kinder die Frau am Sonntag besuchen wollten, fanden sie das Haus verlassen vor. "Wir hoffen sehr, dass wir Gerda Wiese bald finden", meinte Jens Fischler, Erster Polizeihauptkommissar vom Polizeirevier Röbel, am Montag gegenüber dem Nordkurier.

Die Vermisste ist 1,57 Meter groß, hat blond-braun gefärbte Haare und eine sportliche Figur. Sie trägt eine hellgraue kurze Winterjacke, vermutlich dunkle Jeans und hat ein Schlüsselbund bei sich, so die Polizei. Hinweise nimmt die Polizei in Röbel unter Tel. 039931 848224 und jede andere Polizeidienststelle entgegen, im Internet auch unter www.polizei.mvnet.de