Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft:

Syrer mit Messer bedroht

Ein 16-jähriger Afghane griff seine Mitbewohner an wurde nach der Attacke im Warener "Teenotel" ins Klinikum nach Röbel gebracht.

Bei dem Einsatz waren insgesamt drei Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevier Waren vor Ort.
Bernd Settnik Bei dem Einsatz waren insgesamt drei Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevier Waren vor Ort.

In der Asylbewerberunterkunft "Teenotel" in Waren kam es Donnerstagabend zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Bewohnern. Während sechs Syrer sich in der Gemeinschaftsküche der Unterkunft aufhielten, soll ein 16-jähriger psychisch auffälliger afghanischer Mitbewohner in die Küche gekommen sein und unvermittelt die Syrer mit den Füßen getreten haben. Gleichzeitig griff sich der 16-Jährige ein Brotmesser und ging auf die sechs Syrer los, indem er mit dem Messer drohte.

Es gelang einem der Angegriffenen, den 16-jährigen zu entwaffnen und aus der Küche zu schieben. Auf dem Flur der Unterkunft kam es danach zu einer Körperverletzung seitens eines Syrers an dem jungen Afghanen. Erst die Hausaufsicht hinzu kam beruhigte sich die Situation. Während der Auseinandersetzung verletzte sich lediglich der Jugendliche leicht am Oberarm. Die Syrer blieben unverletzt.

Der 16-Jährige wurde nach Begutachtung und aufgrund der Sachlage durch den angeforderten Notarzt mittels Rettungswagen ins Klinikum nach Röbel verbracht. Bei dem Einsatz waren insgesamt drei Funkstreifenwagen des Polizeihauptrevier Waren vor Ort.

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