Feuerwehr rückt erneut wegen verkokeltem Essen aus:

Tiefer Schlaf trotz des Alarms

"Mit einem leeren Bauch schläft es sich nicht gut". Wahrscheinlich deswegen wollte sich ein Mann in der Rosa-Luxemburg-Straße auch noch nach Mitternacht auf dem Herd etwas zubereiten. Doch die Müdigkeit war wohl stärker als sein Hunger. Wie gut, dass es einen Rauchmelder in seiner Wohnung gibt.

Der Grund allen Übels wurde kurz nach ein Uhr von der Herdplatte genommen.
Reimond Kamrath Der Grund allen Übels wurde kurz nach ein Uhr von der Herdplatte genommen.

Anscheinend können die Warener nicht auf ihr Essen in der Küche aufpassen. Nachdem bereits am Dienstagmorgen Angebranntes in einem Kochtopf den Feuer-Alarm ausgelöst hatte, mussten die Kameraden in der Nacht zum Mittwoch erneut wegen verkokeltem Essen ausrücken.

Gegen ein Uhr löste ein Rauchmelder in der Rosa-Luxemburg-Straße den Alarm aus. 17 Kameraden eilten mit vier Fahrzeugen in Windeseile in die Straße auf dem Papenberg, um Schlimmeres zu verhindern. Während die Einsatzkräfte schon dabei waren, die Wasser-Versorgung aufzubauen, liefen einige Kameraden in die sechste Etage, um die Lage abzuklären. Doch von einem Feuer war weit und breit nichts zu sehen. Als nach mehrmaligem Klopfen niemand reagierte, öffnete der Einsatzleiter die Tür. Der Mieter hatte bis dahin wohl noch gar nicht so recht mitbekommen, was um ihn herum geschieht: Er schlief tief und fest.

Die Kameraden hatten derweil die Ursache "dieses Übels" beseitigt: Der Kochtopf mit dem verbrannten Essen war vom Herd genommen worden. Die Feuerwehrleute öffneten schließlich das Fenster, damit der Geruch aus der Wohnung abziehen konnte. Dann wurde die Wohnung der Polizei übergeben.

 

 

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