Nachruf:

Trauer um selbstlosen Bürgermeister

Der Tod kam ohne Vorwarnung. Die Gemeinde Peenehagen verliert ihren langjährigen Bürgermeister Günter Böhne.

Selbst für enge Bekannte kam die Nachricht überraschend. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Peenehagens Bürgermeister Günter Böhne (CDU) vergangene Woche verstorben. Seit mehr als 20 Jahren leitete er die Geschicke seiner Gemeinde, zunächst als Bürgermeister von Lansen, zuletzt nach zahlreichen Fusionen von Peenehagen. „Für mich ist das immer noch unfassbar“, sagt Ortraud Schulz. Als Leitende Verwaltungsbeamtin im Amt Seenlandschaft hat sie eng mit Böhne zusammengearbeitet. Sie beschreibt den 74-Jährigen als selbstlosen Kämpfer für die Bürger. „Ich habe vor allem seine ausgleichende Art geschätzt. Er war nicht unkritisch, aber immer konstruktiv auf ein Miteinander bedacht.“

Auch Parteifreund Erich Zimmermann vom Kreisverband der CDU kann es noch gar nicht fassen. „Die Nachricht hat mich wirklich umgehauen.“ Böhne sei ein Vorbild in Engagement und Hilfsbereitschaft gewesen. „Mit seiner eigenen Zeit war er immer großzügig. Wenn es etwas zu tun gab, war er dabei. Wenn es Schwierigkeiten gab, hatte er immer ein offenes Ohr.“

Böhnes Amtskollege Enrico Malow aus Grabowhöfe spricht von einem schweren Verlust. „Günter war einfach ein herzensguter Mensch. Er wird eine große Lücke hinterlassen.“ Er sei als Bürgermeister einer kleinen Gemeinde ein ganz Großer gewesen. „Meine Gedanken sind jetzt vor allem bei der Familie, die kurz vor den Feiertagen so einen Verlust erleiden muss.“ Böhne hinterlässt Frau und vier erwachsene Kinder.

Die Amtsgeschäfte der Gemeinde Peenehagen wird bis zur Kommunalwahl im Mai voraussichtlich sein Stellvertreter Hermann Angermeier übernehmen.

 

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