Müritz-Triathlon:

Triathleten "belagern" das Volksbad

Beim 28. Müritz-Triathlon wird der Jedermann-Wettbewerb für das Organisationsteam zu einer echten Bewährungsprobe vor dem Start des eigentlichen Hauptwettkampfes.  

Stefan Piller im Kajak führte die Triathleten auf die richtige Schwimmroute, musste sich hier aber wegen des ersten „Fehlstartes“ mächtig sputen.
             
Stefan Piller im Kajak führte die Triathleten auf die richtige Schwimmroute, musste sich hier aber wegen des ersten „Fehlstartes“ mächtig sputen.  

Zum Glück für das neue Organisationsteam findet stets zwei Stunden vor dem Hauptwettkampf des Müritz-Triathlons der beliebte kürzere Jedermann-Wettbewerb für Volkssportler statt.Denn bei dessen Start zur ersten Welle vergaß der Org.-Teamleiter Rudolf Borchert am Sonnabend, dass eigentlich der wartende Stadtpräsident Norbert Möller den Startschuss abgeben sollte – wozu hatte er sonst die Startpistole? – und schickte die Sportler selbst ins Wasser.Sehr zum Leidwesen von Stefan Piller, der mit seinem Kajak eigentlich das Schwimmerfeld anführen sollte, und nun auf den Startschuss wartend von den Triathleten fast geentert worden wäre. Zum Glück ist er durchtrainierter Kanute und gewann den Blitzstart. Zum Start der zweiten Welle kam dann doch noch die Starterpistole zum Einsatz.Beim Jedermann-Triathlon (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) kamen 120 Sportler ins Ziel. Hier gewann Danny Friese vom SC Neubrandenburg in einer Zeit von 59.08 Minuten. Er verwies Florian Seifert (Panzerknacker) und Thomas Winkelmann (SG Tri/Zack Rostock) auf die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen gewann Sophie Fischer von Fiko Rostock in einer Zeit von 1.14.44 Stunden.Beim Start des Hauptwettbewerbes beim 28. Müritz-Triathlon, der Mitteldistanz, klappte dann auch der Startschuss perfekt. Hier gewann nach 2000 Meter Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen Mathias Dietze vom SV Berlin-Adlershof in einer Zeit von 3:42:05 Stunden. Platz zwei belegte Jens Frommhold vom SCC Triathlon Berlin und Platz drei ging an Andre Jost vom OSSV Kamenz. Bei den Frauen sicherte sich Annalena Füllbrandt von Triabolos Hamburg den Sieg. Sie absolvierte die Strecke in 4:29:02 Stunden.Zahlreicher Helfer sicherten das Event ab. So verpflegten kleine MSC-Mitglieder die Sportler mit Erfrischungsgetränken, Streckenposten hielten Zaungäste und "Durchreisende" von der Wettkampfstrecke fern. Und MSC-Veteran Jürgen Behrend persönlich ließ es sich nicht nehmen, auf dem Begleitfahrzeug den jeweils Führenden ins Ziel zu lotsen. Insgesamt hat das neue Organisationsteam die Bewährungsprobe bestanden. Allerdings ließ die Teilnehmerzahl in diesem Jahr zu wünschen übrig.