Entwarnung bei Nitrat:

Trinkwasser in Waren ist top

Das Trinkwasser in der Müritz-Stadt  kann problemlos getrunken werden. Auch eine Nitrat-Problematik wie in Röbel gibt es hier nicht.

Kann bedenkenlos genossen werden: Das Warener Trinkwasser.
Britta Pedersen Kann bedenkenlos genossen werden: Das Warener Trinkwasser.

Der Stadtwerke-Abteilungsleiter für Gas, Wasser und Fernwärme, Hans-Udo Reimer, hat es schwarz auf weiß mit dem Siegel des Landesamtes für Gesundheit und Soziales: Das Trinkwasser in Waren kann ohne Bedenken getrunken werden. Die Wasser-Kontrolleure haben nichts zu beanstanden. Das geht aus dem letzten Prüfbericht vom März dieses Jahres hervor. „Alles top“, sagt Reimer. 

In den vergangenen Wochen war vor allem über eine zunehmende Belastung des  Grundwassers mit Nitrat und über mögliche Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität  diskutiert worden. Steige der Nitratgehalt weiter, könnte das aufgrund des technisch höheren Aufwands bei der Wasseraufbereitung auch teurer für die Verbraucher werden, lautete eine Befürchtung. „Das betrifft uns nicht“, sagt Reimer. Für das Trinkwasser an der Müritz kann er Entwarnung geben. Die in den Proben festgestellten Nitrat-Mengen liegen deutlich unter den Grenzwerten von 50 Milligramm pro Liter. Das Trinkwasser aus den Wasserwerken in Warenshof und an der Feisneck weist der Analyse zufolge einen Nitrat-Wert von unter 2 Milligramm pro Liter auf. Eine Verdünnung mit unbelastetem Wasser wie etwa in Röbel sei nicht notwendig.

Die Stadtwerke Waren versorgen nach Angaben von Reimer rund 30 000 Menschen mit Trinkwasser. Das Wasserwerk in Warenshof verfügt über 11 Brunnen – an der Feisneck sind es 4. Das Trinkwasser wird laut Wasserexperte aus bis zu 150 Metern Tiefe gezogen.

Nitrat gelangt häufig durch Kunstdünger und Gülle ins Grundwasser. In den Einzugsgebieten für die Warener Trinkwasserversorgung habe es keine intensive Landwirtschaft oder Industrie gegeben, sagt Reimer. Zudem würden zwei Lehmschichten verhindern, das möglicherweise belastetes Oberflächenwasser in die tieferen Grundwasserschichten gelange.

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