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Über 1000 Menschen strömen zur Rede der Kanzlerin

Mit dem Kanzlerin-Besuch in Waren läutete die CDU Mecklenburg-Vorpommern die heiße Wahlkampfphase ein. Die Nordost-Union mit fast 6000 Mitgliedern sei hoch motiviert und wolle alle Direktmandate im Land holen.

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel landet pünktlich um 17 Uhr auf der Wiese zwischen Volksbad und Röbeler Chausse in Waren. Vom Hubschrauber geht mit dem Auto weiter in Richtung Hafen. Foto: Jörg Döbereiner
JD Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel landet pünktlich um 17 Uhr auf der Wiese zwischen Volksbad und Röbeler Chausse in Waren. Vom Hubschrauber geht mit dem Auto weiter in Richtung Hafen. Foto: Jörg Döbereiner

„So viele Menschen habe ich noch nie hier am Hafen gesehen.“, staunte Erich Zimmermann von der CDU-Geschäftsstelle Waren. Weit mehr als 1000 Neugierige scharten sich um die Wahlkampfbühne, auf der die CDU-Vorsitzende Angela Merkel erwartet wurde. Petra Zieger, die Rock-Ikone aus dem Osten und ihre Band vertrieben ihnen die Wartezeit mit den alten Liedern.

Als später die Kanzlerin erschien, empfingen sie die meisten Besucher wie einen Pop-Star. Endlich, nach vielem Händeschütteln und freundlichem Grüßen, gelangte sie auf die Bühne. Sie begann ihre Rede damit, dass sie schon als Templiner Schülerin zu Arbeitseinsätzen in die Müritz-Region geschickt wurde. Das schafft Nähe zum Volk.

Proteste? Fast Fehlanzeige. Ein großes Transparent wurde hoch gehalten: „Schluss jetzt mit der Altersarmut“, heißt es darauf. Aber, wird von der Bühne behauptet, daran seien andere schuld. Die jetzige Regierung habe fleißig die Renten erhöht. Ein Dank ging noch an die Urlauber aus den alten Bundesländern: Dass Waren so erblüht ist, sei auch ihrer Solidarität zu verdanken.