Viele Boote, viele Verstöße:

Diese Verkehrssünden werden auf der Müritz begangen

Hobby-Kapitäne, wohin das Auge blickt – Dauereinsatz für die Wasserschutzpolizei. Und die verteilte am Wochenende vor allem auf der Müritz so manches Knöllchen.

Bei dem tollen Wetter reiht sich auf der Müritz mal wieder Boot an Boot. Wie die Wasserschutzpolizei feststellen musste, halten sich aber viele Hobbyskipper nicht an die Vorschriften.
NK-Archiv/André Pretzel Bei dem tollen Wetter reiht sich auf der Müritz mal wieder Boot an Boot. Wie die Wasserschutzpolizei feststellen musste, halten sich aber viele Hobbyskipper nicht an die Vorschriften.

Brechend voll ist es am Wochenende auf der Müritz gewesen. Und das mit so einigen Konsequenzen. Denn längst nicht alle Hobby-Kapitäne hielten sich an die Vorschriften, die auf dem Wasser gelten. Ergo: Dauereinsatz für die Wasserschutz-Polizisten! „Kontrollen ergaben, dass etliche Leute ohne Schwimmweste unterwegs sind auf ihren Booten, dass sie kein Kennzeichen am Boot und keine Papiere bei sich haben“, sagte auf Nachfrage ein Sprecher aus dem Warener Wasserschutz-Revier.

Manche Leute seien quasi nur mit Badehose an Bord und könnten weder nachweisen, dass sie ein Boot führen dürfen, noch, wem es gehört. „Probleme bereiten auch wilde Manöver von Wasser-Skifahrern, zu schnelle und rücksichtlose Kapitäne. Man sollte schon das Boot beherrschen und die Vorschriften kennen, fordert der Wasserschutz-Polizist. Um dem Trubel auf dem kleinen Meer begegnen zu können, sei man im Revier und auf Streife zwingend in kompletter Besetzung.

Zu einem Sportbootunfall eilten die Wasser-Wächter auch, und zwar am Samstag ins Hafendorf Müritz in Rechlin. Das Einparkmanöver war dort einem Bootsmann mächtig misslungen. Verletzt worden sei niemand, aber rund 6000 Euro Schaden an dem Boot entstanden.