Unfallflucht und Raubüberfall:

Polizei auf der Suche nach der heißen Spur

Es ist eine zähe Suche nach dem ersehnten Durchbruch – ein Lkw-Fahrer und zwei Raubtäter sind immer noch flüchtig und beschäftigen die Polizei.

Intensiv arbeitet die Kriminalpolizei an der Aufklärung der vermeintlichen Unfallflucht auf der Landstraße zwischen Grüssow und Kogel sowie des Raubüberfalls in der Warener Innenstadt.
Marcus Beck Fotolia Intensiv arbeitet die Kriminalpolizei an der Aufklärung der vermeintlichen Unfallflucht auf der Landstraße zwischen Grüssow und Kogel sowie des Raubüberfalls in der Warener Innenstadt.

Trotz intensiver Ermittlungen und Zeugenbefragungen tappt die Kriminalpolizei bei der Aufklärung der vermeintlichen Unfallflucht auf der Landstraße zwischen Grüssow und Kogel sowie des Raubüberfalls in der Warener Innenstadt noch im Dunkeln. Zur Erinnerung: Bei dem schweren Unfall am Montagvormittag war ein Laster verunglückt und hatte einen Schaden in Höhe von 50 000 Euro verursacht. Nach Aussage des unverletzt gebliebenen 22-jährigen Fahrers soll ein weißer Lkw der Marke Volvo den verunglückten Laster zu einem Ausweichmanöver gezwungen haben. Dabei war der Laster in die Leitplanken geknallt.

Wer hat den weißen Lkw gesehen?

„Vom weißen Volvo-Lkw fehlt noch jede Spur“, teilte Torsten Pechter von der Röbeler Außenstelle des Polizeikommissariats Neubrandenburg auf Nordkurier-Nachfrage mit. Zu Spekulationen, ob es den weißen Volvo wirklich gegeben habe oder es sich nur um eine Schutzbehauptung des 22-jährigen Brummifahrers gehandelt habe, wollte Pechter sich nicht äußern. Fakt ist: „Die Strecke ist extrem stark von Lastern frequentiert, da ist es nicht einfach, Hinweise auf eben jenen einen weißen Lkw der Marke Volvo zu bekommen“ ergänzte Pechter.

Zwar schon mehrere Zeugenhinweise, „aber noch keinen konkreten Durchbruch in Richtung Täter“ haben die Polizeibeamten im Zusammenhang mit dem Raubüberfall, der sich in der Nacht zu Sonntag in der Großen Wasserstraße in Waren ereignet hatte. Dort war ein 35-jähriger Mann von zwei Personen geschlagen und zur Herausgabe seines Rucksacks gezwungen worden. Anschließend waren die Täter geflüchtet.

Hinweise zu den beiden geschilderten Fälle nehmen die Polizeireviere in Röbel (039931/8480) und Waren (03991/1760) entgegen.

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