Jana Schmidt aus Klocksin bei den Paralympics in Rio:

Verdrecktes Bad und kein Bett im Olympischen Dorf

Vorfreude hört und fühlt sich anders an: Jana Schmidt aus Klocksin ist im Olympischen Dorf bei den Paralympics angekommen - und dort klappt aktuell nichts. Außer der Tür.

Tolle Erinnerungen an das Londoner Wembleystadion, schlechter Start in Rio: Jana Schmidt ist bei ihren dritten Paralympics.
NK Tolle Erinnerungen an das Londoner Wembleystadion, schlechter Start in Rio: Jana Schmidt ist bei ihren dritten Paralympics.

Erst die Sondermaschine in Frankfurt, dann den angekündigten Shakehand mit dem Bundespräsidenten verpasst - der Start für Jana Schmidt in Richtung Rio de Janeiro war alles andere als optimal. Und in der brasilianischen Metropole selbst war die 43-Jährige offenbar auch alles andere als willkommen.

"Erst gar kein Bett, dann ein zu kleines Bett für mich und meine Zimmerkollegin - und jetzt pennen wir in einem Durchgangsraum, durch den vier Leute immer rein und raus müssen. Top-Bedingungen sehen anders aus", schreibt Jana Schmidt per Mail an den Nordkurier. Damit nicht genug der Probleme: Das Bad sei so dreckig gewesen, dass sie und ihre Zimmerkollegin erst mal eine Reinigungseinheit eingelegt hätten.

"Es ist alles sehr dürftig hier- kein Vergleich zu Peking und schon gar nicht zu London! Ich bin auch schon zum Stadion gefahren - wir brauchen zwischen 60 und 80 Minuten", ist Jana Schmidts Laune gerade eher im Keller.

Ihren ersten Wettkampf hat die drahtige Leichtathletin am 10. September. Bis dahin hofft Schmidt, dass sie sich ein wenig besser akklimatisiert hat.

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