Auto völlig abgebrannt:

Mysteriöser Unfall: Verletzter Fahrer verschwindet

Die Polizei sucht einen Fahrer, der zwischen Schwarzenhof und Federow einen Unfall mit viel Glück überlebte. Er soll sich aus dem brennenden Fahrzeug befreit haben und ist danach weggelaufen. Seitdem fehlt jede Spur von ihm. Es soll aber einen Zeugen geben.

Das Unfallwrack fing nach dem Crash mit den Straßenbäumen Feuer.
Stephan Radtke Das Unfallwrack fing nach dem Crash mit den Straßenbäumen Feuer.

Das muss schon eine rasante Fahrt gewesen sein: Ein Mann ist gegen 22.15 Uhr am Mittwochabend im Müritz-Nationalpark auf der K 11 zwischen Speck und Federow gegen einen Baum geknallt. Wie die Polizei mitteilt, war er mit seinem Opel Vectra in einer Linkskurve aus bisher noch nicht geklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen. Der Wagen fing sofort Feuer. Glücklichlerweise konnte sich der Fahrer aus dem brennenden Wagen befreien. Doch damit nicht genug. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Unfall von einem Zeugen beobachtet. Dieser habe sich sogar noch mit dem Unfallverursacher unterhalten können. „Dem Unfallfahrer ging es zu diesem Zeitpunkt den Umständen entsprechend gut“, sagte Karen Lütge, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Neubrandenburg auf Nordkurier-Nachfrage. Als die Polizei aber an Ort und Stelle eintraf, war der Mann schon längst verschwunden. Dafür brannte der Opel Vectra bereits in voller Ausdehnung.

Die alarmierte Warener Feuerwehr löschte das Feuer. Die Beamten suchten noch in den Nachtstunden gemeinsam mit den Kameraden das Waldgebiet großräumig ab, setzten sogar Wärmebildkameras ein, um den Mann aufzuspüren. Aber von dem Unfallfahrer fehlt nach wie vor jede Spur. Die Warener Polizei bittet um Mithilfe: Wer Hinweise zum Unfallhergang hat, melde sich bitte unter der Nummer 03991/1760. Die Schaden beläuft sich bisher auf 2000 Euro. Mittels des gefundenen Kfz-Zeichens sollte wenigstens der Halter des ausgebrannten Pkw gefunden werden.

 

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