Warener Feuerwehr im Dauereiunsatz:

Verpuffung im Hafen – Krankenschwestern helfen

Schreck in Eldenburg: Bei einer Verpuffung auf einem Boot wurde eine Person leicht verletzt. Krankenschwestern, die zufällig vor Ort waren, leisteten Erste Hilfe.

Der Mitglieder der Warener Feuerwehr mussten am Freitagnachmittag nach Eldenburg ausrücken, wo es auf einem Boot zur Verpuffung gekommen war.
Stephan Radtke Der Mitglieder der Warener Feuerwehr mussten am Freitagnachmittag nach Eldenburg ausrücken, wo es auf einem Boot zur Verpuffung gekommen war.

In der Marina Eldenburg bei Waren ist es am Freitagnachmittag auf einem Privatboot zu einer Verpuffung gekommen. Besucher der Marina, unter ihnen auch eine Gruppe Krankenschwestern, hatten die Woche gemütlich am Steg ausklingen lassen wollen und wurden Zeugen des Unfalls. Die Frauen leisteten schnell Erste Hilfe und lösten den Notruf aus. Die Leitstelle alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Waren, die mit zwei Einsatzbooten und mehreren Lösch- und Sonderfahrzeugen ausrückte. Die Flammen, die bei der Verpuffung aus dem Motor schlugen, konnte der Skipper mit Handfeuerlöschern erfolgreich bekämpfen. Ebenfalls im Einsatz waren die Wasserschutzpolizei mit einem Streifenboot, die DRK-Wasserwacht mit einem Rettungsboot sowie der Rettungsdienst. 

Für die Feuerwehr Waren war es bereits an diesem Tag der dritte Einsatz in Folge. Kurz zuvor mussten die Ehrenamtlichen einen Verunfallten am Uferweg des Tiefwarensees retten. Nur wenige Minuten später leisteten sie gemeinsam mit den Feuerwehren aus Plasten und Schloen technische Hilfe bei einem Verkehrsunfall auf der B 192 am Dratower Berg, um dann zu dem Unfall nach Eldenburg zu eilen.

Dem Unfall auf der B 192 war ein Vorfahrtsfehler vorausgegangen. An der Einmündung bei Schwastorf wollte ein Frau auf die Bundesstraße einbiegen, beachtete dabei aber nicht, dass ein anderes Auto Vorrang hatte. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Die Unfallverursacherin zog sich dabei schwere Verletzungen zu und musste ins Warener Müritz-Klinikum gebracht werden. Ihr Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Fahrer des anderen Wagens blieb unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand Blechschaden, es konnte aber weiterfahren. Den Gesamtschaden gibt die Polizei in Waren mit rund 6000 Euro an.

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