Wegen Volksverhetzung verurteilt:

Bewährung für Betreiber von Neonazi-Website

Einem jungen Mann aus Waren wurde vorgeworfen, im vergangenen Jahr in einem russischen Netzwerk eine Internetseite mit einschlägigen NS-Symbolen wie Hakenkreuzen und Hitler-Bildern sowie verfassungsfeindlichen Liedtexten betrieben zu haben. Jetzt stand er vor Gericht.

Neben der Bewährungsstrafe muss der Warner 300 Euro an einen gemeinnützigen Verein in der Müritzstadt zahlen.
Daniel Reinhardt Neben der Bewährungsstrafe muss der Warner 300 Euro an einen gemeinnützigen Verein in der Müritzstadt zahlen.

Das Amtsgericht Waren hat am Dienstag einen Mann aus der rechten Szene wegen Volksverhetzung zu sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. "Die Strafe wird für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt", sagte Richter Michael Kasberg.

Dem 26-jährigen Warener wurde vorgeworfen, im vergangenen Jahr in einem russischen Netzwerk eine Internetseite mit einschlägigen NS-Symbolen wie Hakenkreuzen und Hitler-Bildern sowie verfassungsfeindlichen Liedtexten betrieben zu haben. Die Lieder konnten auf diese Weise nach Angaben des Landeskriminalamtes weltweit heruntergeladen werden. Der Verurteilte hatte gestanden und erklärt, dass besagte Internetseite inzwischen nicht mehr exisitiere. Neben der Bewährungsstrafe muss er 300 Euro an einen gemeinnützigen Verein in der Müritzstadt zahlen.

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