Großer Bahnhof wegen Planfeststellungsverfahren:

Waren bleibt bei der Rampe

Vier Varianten liegen für den barrierefreien Umbau des Bahnhofs in Waren auf dem Tisch. Die Stadt hat nun ihren Favoriten gekürt und weiß was sie "potthässlich" findet.

Der Bahnhof in Waren: Bahn und Stadt sprechen sich für unterschiedliche Möglichkeiten aus, wenn es um die Zuwegung zum Mittelbahnsteig geht.
Archiv/ A. Gest Der Bahnhof in Waren: Bahn und Stadt sprechen sich für unterschiedliche Möglichkeiten aus, wenn es um die Zuwegung zum Mittelbahnsteig geht.

Die Stadt Waren favorisiert für ihren Bahnhof auch weiterhin einen barrierefreien Zugang mittels Rampen zum Mittelbahnsteig. Dafür soll sich nun auch der Bürgermeister bei der DB Netz AG sowie dem Landesministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung einsetzen. Das beschlossen die Stadtvertreter auf ihrer Sitzung am Mittwochabend.

Der Grund: Die Bahn spricht sich in ihrem Planfeststellungsverfahren nach wie vor für eine "Personenüberführung" mit Aufzügen aus. Auch dagegen soll sich der Bürgermeister bei der DB Netz AG aussprechen. Bereits in den Ausschüssen war über die Pläne diskutiert worden. Kommunalpolitiker bezeichneten die Bahn-Pläne als "potthässlich" und als "städtebaulich schrecklich"

 

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