Eine von nur vier Städten in Mecklenburg-Vorpommern:

Waren investiert in sozialen Wohnungsbau

Die Stadt Waren will sich stärker im sozialen Wohnungsbau engagieren. Hilfe gibt es vom Bund, Waren könnte von einer neuen Förderrichtlinie profitieren. Und einen Standort für neue Wohnungen haben die Verantwortlichen im Rathaus auch schon im Blick.

Baut im Auftrag der Stadt neue Wohnungen: Wogewa-Chef Martin Wiechers.
Nadine Schuldt Baut im Auftrag der Stadt neue Wohnungen: Wogewa-Chef Martin Wiechers.

Mit einer Überraschung wartete Bürgermeister Norbert Möller (SPD) am Mittwochabend in der Stadtvertretung auf. "Mit unserem Wohnungsleerstand, der deutlich unter der geforderten 4-Prozent-Quote liegt, und unserer Zugehörigkeit zu einer der Kategorien Ober-, Mittel- oder Grundzentrum kommen wir wohl in den Genuss einer neuen Förderrichtlinie im Bereich des sozialen Wohnungsbaus", verkündete Möller vor den Kommunalpolitikern.

Und da der Aufsichtsrat der Warener Wohnungsbaugesellschaft (Wogewa), einer hundertprozentigen städtischen Tochter, just am Vorabend der Stadtvertretersitzung getagt hatte, wurde der Rathauschef noch konkreter: "Wir haben uns für ein Grundstück auf dem Nesselberg entschieden. Dort wird die Wogewa ein Haus mit 28 Wohnungen errichten." Und zwar so schnell wie möglich, ergänzte Möller. Gemeinsam mit der Stadt Waren kommen in Mecklenburg-Vorpommern nach Aussage des Bürgermeisters nur noch Rostock, Bad Doberan und Greifswald in den Genuss der bundesweiten Förderrichtlinie.

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