Aber kein „explizites Gräberfeld”:

Warens Bürgermeister sagt Ja zu muslimischen Bestattungen

Wochenlang wurde intensiv diskutiert und informiert – jetzt positioniert sich das Stadtoberhaupt: Auf dem Warener Friedhof sollen auch Muslime bestattet werden können. Eine Einschränkung aber machte Norbert Möller.

Bestattungen von muslimischen Bürgern auf dem Warener Friedhof beschäftigen die Warener Öffentlichkeit.
Andreas Becker Bestattungen von muslimischen Bürgern auf dem Warener Friedhof beschäftigen die Warener Öffentlichkeit.

Entscheiden muss am Ende des politischen Diskurs' die Stadtvertretung – die mögliche Richtung hat am Donnerstagabend Norbert Möller vorgegeben. „Wir werden der St. Georgen Kirchgemeinde ein Signal geben, dass sich die Stadtverwaltung gut vorstellen kann, auf dem städtischen Friedhof muslimische Bürger bestatten zu lassen”, teilte Warens Bürgermeister im Hauptausschuss mit. Die Kirchgemeinde hatte im Januar den Antrag gestellt, auch Gräber für Muslime zu erlauben.

In einem Punkt aber schränkte das Stadtoberhaupt die Wünsche der Kirchgemeinde ein: „Da sich der Bedarf an muslimischen Bestattungen in überschaubaren Grenzen hält, wird es kein explizites Gräberfeld für Muslime geben.” Dass es keine Sonderkonditionen gebe, gehöre auch zur Integration, ergänzte der SPD-Politiker. Mit anderen Worten: „Die muslimischen Bestattungen sollen auf der Grundlage der städtischen Friedhofssatzung stattfinden.”

Kommentare (6)

Das dort auch Muslime wie alle verstorbenen auch beerdigt werden duerfen muesste ja klar sein. Die Fragen waren: separates Graeberfeld NEIN . Bestattungen nach muslimischem Ritus (ohne Sarg) NEIN. Ubegrenzte Liegedauer.(NEIN) Ausrichten der Graeber nach Mekka.NEIN. Wenn es die vorhandene Anordnung ergibt Ja sonst Nein. Geklaert ist fuer mich garnichts!

„Die muslimischen Bestattungen sollen auf der Grundlage der städtischen Friedhofssatzung stattfinden.” Wenn Sie diese Satzung näher interessiert und / oder betrifft, können Sie hier weitere Informationen finden: http://www.waren-mueritz.de/export/sites/waren/de/.galleries/downloads/satzungen/Lesefassung_Friedhof.pdf. Oder haben Sie erwartet, dass Ihnen der Nordkurier dies abnimmt?

... dass es für Sie geklärt werden müsste. Wenn Sie den NK-Artikel nicht verstehen ist es für Sie keine Einschränkung Ihrer Lebensqualität, wenn Sie nicht wissen, wie Moslems in Waren bestattet werden.

Deutschland soll nicht immer einknicken vor Minderheiten,sondern sich so orientieren ,wie Minderheiten in muslimisch geprägten Ländern behandelt werden. Das fängt mit dem Bau der Moscheen an und hört bei der Bestattung auf. Wenn es nach mir gehen würde,dürften die Muslime auch nur so viele Moscheen in Deutschland bauen,wie Kirchen in diesen Ländern erlaubt sind.

was ist aus Deutschland nur geworden?

Bezieht sich Ihre Frage auf die Überschrift zu Ihrem Post?