Experten suchen Ursache:

Warum ist dieses Haus in Malchow explodiert?

Eine Explosion hat am Montag in Malchow ein zweistöckiges Wohnhaus in Schutt und Asche gelegt und zwei Nachbarhäuser beschädigt. Zwei Menschen wurden lebensgefährlich verletzt. Die Ursachensuche beschäftigt nun Experten.

Vom Wohnhaus sind nur noch Trümmer übrig.
Bernd Wüstneck Vom Wohnhaus sind nur noch Trümmer übrig.

Einen Tag nach der schweren Gasexplosion mit zwei lebensgefährlich Verletzten in Malchow suchen Experten nach der genauen Unglücksursache. Sachverständige begutachten den Keller des eingestürzten Hauses, wie ein Polizeisprecher am Dienstag erklärte. Dazu haben Technisches Hilfswerk und Feuerwehr bis in die Nacht Trümmer abgeräumt und zwei Nachbarhäuser stabilisiert. Ein Ehepaar - ein 72 Jahre alter Mann und eine 71-jährige Frau aus Malchow, die sich um das Haus kümmerten - hatte schwere Brandverletzungen erlitten. Beide kamen in Spezialkliniken nach Berlin und Lübeck. Ihr Zustand sei unverändert, hieß es.

Die Schadenshöhe ist noch nicht geklärt, wird aber auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. "Der Schaden ist doch größer als bisher angenommen", sagte Malchows Bürgermeister Rene Putzar (parteilos). So seien zwei Nachbarhäuser stark beschädigt, bei einem Haus musste die Seitenwand abgestützt werden. Eines der Nachbarhäuser sei unbewohnt, die Bewohner des anderen Hauses seien anderweitig untergebracht worden. "Es sieht dort immer noch aus wie ein Trümmerfeld", sagte Putzar.

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