Feuerwehr muss Brand löschen:

Werkstatt brennt lichterloh

Es ist ein kleiner ruhiger Ortsteil von Torgelow am See – die Meierei. Doch in der Nacht zum Montag wurde das kleine Dorf von einem lauten Knall aufgeschreckt.

Feuerwehrleute aus Torgelow am See, Waren, Groß Gievitz und Groß Plasten eilten zum Brand.
Stephan Radtke Feuerwehrleute aus Torgelow am See, Waren, Groß Gievitz und Groß Plasten eilten zum Brand.

Neugierig rannten die Bewohner am Sonntag Abend auf die Straße und sahen eine riesige Feuersäule, die den nächtlichen Himmel erhellte. Ein Nebengelass, das als Werkstatt genutzt wurde, brannte auf einem Familiengrundstück lichterloh. Über die Notrufnummer 112 wurde die Feuerwehrleitstelle alarmiert. Nur wenige Minuten später eilten Löschfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn durch die engen Straßen. Die „Personen sind raus, aber dort steht noch ein Heizöltank mit 3000 Litern“, wurden die Kameraden aus Torgelow, Waren, Groß Gievitz und Groß Plasten von einem Bewohner eingewiesen.

Schnell wurden Schlauchleitungen gelegt und ein erster Löschangriff eingeleitet. Doch das Gebäude, das mittlerweile im Vollbrand stand, war nicht mehr zu retten. So beschränkten sich die Einsatzkräfte auf den Schutz der angrenzenden Gebäude und die Kühlung der Öltanks. So konnte ein Übergreifen der Flammen und ein größerer Umweltschaden verhindert werden. Bis kurz vor Mitternacht dauerten die Löschmaßnahmen an. Eine Brandwache war noch bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.

Nach ersten Schätzungen wurde der Schaden mit etwa 20 000 Euro beziffert. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Brisant an dem Einsatz: Vor fast genau einem Jahr, am 03. September 2013, brannte es bereits auf dem Grundstück. Damals fiel eine ausgebaute Scheune den Flammen zum Opfer.

 

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