Nächtliche Polizeieinsätze an der Müritz:

Wildunfall und Trunkenfahrt

Während ein 21-Jähriger mit seinem Fahrzeug in Zislow in der Nacht mit einem Reh zusammenstieß, hatte ein anderer Autofahrer zu viel getankt.

Die Polizei in der Müritzregion hatte schon am frühen Freitag zu tun.
lassedesignen - Fotolia.com Die Polizei in der Müritzregion hatte schon am frühen Freitag zu tun.

Ein 21-jähriger Autofahrer hat am frühen Freitag in der Ortschaft Zislow aus Richtung Suckow kommend unfreiwillig Bekanntschaft mit einem Reh gemacht. Kurz hinter dem Ortseingang querte, seinen Angaben zu Folge, das Tier die Fahrbahn. Der Autofahrer wich dem Reh aus und geriet dadurch in den angrenzenden Straßengraben, wie die Polizei mitteilte. Dort stieß er mit seinem Wagen gegen ein Verkehrsschild und kam vor einem Baum zum Stehen. Zu einer Berührung zwischen Reh und Fahrzeug kam es aber nicht. Am Wagen des 21-Jährigen entstand laut Polizei ein Sachschaden von etwa 3000 Euro.

In Roez wurde ein Autofahrer aus anderem Grund gestoppt. Dort fiel Beamten des Polizeireviers Röbel kurz nach Mitternacht ein vor ihnen fahrender Fahrer eines VW-Caddy auf, der auf der B 192 - auf einer geraden Strecke - plötzlich den Blinker setzte, jedoch weiter geradeaus fuhr. Anschließend fuhr er laut Polizei in leichten Schlangenlinien. Die Beamten entschlossen sich daraufhin, den Autofahrer in Roez anzuhalten und zu kontrollieren. Hierbei stellten sie beim 42-jährigen, aus der Region stammenden Fahrer Atemalkoholgeruch fest. Ein noch vor Ort freiwillig durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 1,73 Promille. Gegen den Mann, der einer ärztlichen Blutprobenentnahme unterzogen wurde, wurde Strafanzeige erstattet. Zudem wurde sein Führerschein durch die Beamten sichergestellt.

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