Zum zweiten Mal:

Warener bricht Weltrekord mit Dominostein-Pyramide

Geschafft! In knapp einer Minute stürzte am Sonnabend im Warener Müritzeum die Arbeit von Wochen in sich sich zusammen. Und das war auch gut so.

Die 1,50 Meter hohe Pyramide fällt rasend schnell in sich zusammen.
Carina Göls Die 1,50 Meter hohe Pyramide fällt rasend schnell in sich zusammen.

Warener im Jubel! Es hat geklappt mit dem Weltrekord. In knapp einer Minute sausten 18 445 Dominosteine gegeneinander. Umarmungen, Beifall und zwei gerührte junge Männer, denen im ersten Moment vor Glück die Worte fehlten. Kevin Pöhls (17) aus Waren hatte gemeinsam mit dem Studenten Tobias Demuth (21) 18 445 Dominosteine aufgebaut. Das Publikum im Warener Müritzeum konnte live verfolgen, was in einem separaten Raum geschah.

Es war wohl die größte Pyramide, die in der Mecklenburgische Seenplatte je gebaut wurde. Kevin Pöhls hatte im vergangenen Jahr bereits den Weltrekord geholt, musste sich aber von zwei Schweizern, die mit 16 678 Steinen Erfolg hatten, rasch wieder vom Thron stürzen lassen. Das hatte ihn angespornt, erneut die Dominosteine in die Hand zu nehmen.

Erste Pyramide stürzte zuvor bereits ein

Etwa zwei Wochen hatte er gemeinsam mit Tobias Demuth aus Baden-Württemberg die Pyramide aufgebaut. Um die letzten Steine gefahrlos zu platzieren, brauchte es gar eine Hebebühne. Und es hatte zuvor einen kritischen Fehlstart gegeben. Die erste Pyramide, die fast zwei Meter hoch geworden wäre, war nach wenigen Tagen eingestürzt.

Dass nun alles gut ging, hatte Kevin am Samstag beinahe die Sprache verschlagen: "Ich bin überwältigt. Habe aber auch fest daran geglaubt, dass es diesmal gut geht", sagte er.

Dafür dass alles seine Richtigkeit hatte, war Olaf Kuchenbecker eigens vom Guinness-Institut an die Müritz gekommen. Der Rekord galt nur, wenn alle Steine restlos umkippen. Und genau das war am Samstag in Waren geschehen.

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