Ausschuss empfiehlt Teilung des Millionenprojektes:

Wird der Seepark jetzt zerstückelt?

Seepark und kein Ende: Jetzt möchte die Stadt ihr Glück mit zwei Investoren versuchen - rückt dabei aber gewaltig vom ursprünglichen Plan ab.

Traumprojekt oder Luftnummer? Bereits vor zwei Jahren sollte Baubeginn für den Seepark sein.
Nadine Schuldt Traumprojekt oder Luftnummer? Bereits vor zwei Jahren sollte Baubeginn für den Seepark sein.

Mit einem denkbar knappen Votum hat der Stadtentwicklungsausschuss am Dienstagabend empfohlen, das 33-Millionen-Euro-Projekt Seepark zu teilen und unabhängig voneinander mit zwei Investoren Durchführungsverträge abzuschließen. Die zwei Vertreter der Linksfraktion, Rainer Espig und Werner Gödeke-Saballus, sowie der CDU-Mann Jürgen Seidel stimmten mit Ja, die beiden SPD-Mitglieder Ralf Schütze und Oliver Hohn mit Nein. Christian Holz und Henning Muske von der CDU enthielten sich der Stimme.

Zuvor hatten die beiden Investoren für eine Aufteilung des Projektes geworben. Hans-Dieter Böhm appellierte an die Kommunalpolitiker, der von ihm geplanten Wellness-Oase inklusive Sanierung des denkmalgeschützten Hauses an der Fontanestraße 6 den Segen zu geben. Per Barlag Arnholm, Geschäftsführender Gesellschafter des zweiten Investors, der Helma Ferienimmobilien GmbH, versuchte Pluspunkte für seinen Teil des Seeparks, der Appartment- und Hafenanlage, zu sammeln.

Kritiker befürchten, dass durch die Zerschlagung des ursprünglichen Planes der Stadt, das Projekt in Gänze von einem Investor errichten zu lassen, der Seepark nur scheibchenweise beziehungsweise unvollständig gebaut werde.

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