Großeinsatz in Röbel:

Wo kam das mysteriöse Paket her? Kripo tappt im Dunkeln

Die Ermittlungen zu dem gesprengten Paket im Röbeler CD-Werk sind noch nicht abgeschlossen. Die Polizei forscht auch Tage nach dem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr nach dem Irrweg des Päckchens.

Spezialkräfte des Gefahrgutzuges waren in Röbel vor Ort.
Petra Konermann Spezialkräfte des Gefahrgutzuges waren in Röbel vor Ort.

Nach wie vor ist unklar, wie das zunächst als verdächtig eingestufte Paket als "Irrläufer" im Röbeler CD-Werk landen konnten. Bei der Polizei gibt es dazu derzeit keine neuen Erkenntnisse. Das bestätigte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage. Allerdings laufen die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt weiter, machte sie deutlich.

Am Dienstag dieser Woche war bei der Optimal Media im Röbeler Gewerbegebiet ein verdächtiges Paket aufgetaucht, das keiner Abteilung und keinem Mitarbeiter zugeordnet werden konnte. Das kam den Mitarbeitern des Unternehmens verdächtig vor, sie alarmierten die Polizei. Der hinzugezogene Munitionsbergungsdienst durchleuchtete das Paket und entdeckte im Inneren Flaschen und offenbar Kabel.

Das Paket wurde von Experten mit Wasserdruck gesprengt. Vorsorglich war der Gefahrgutzug des Landkreises angefordert worden, um im Ernstfall schnell eingreifen zu können. Das war allerdings nicht nötig: Der Inhalt entpuppte sich als Flaschen, die mit Wasser gefüllt waren. Im Inneren befanden sich zudem Papiere in türkischer Sprache. Das Paket war offenbar an eine Person in Berlin adressiert, so die Polizei Eine unmittelbare Gefahr ging von dem Paket nicht aus. Jetzt soll dennoch geklärt werden, wie und warum das Paket ins Röbeler CD-Werk gelangt ist.

 

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